Sie fragen sich jetzt sicher: Soll dat denn sein?
Nun, kann ich Ihnen sagen. „Tag der Sonne“ ist der Nationalfeiertag in Nordkorea. Da wird ordentlich gefeiert, und zwar der Geburtstag des „Ewigen Präsidenten“ Kim Il-sung.
Wahrscheinlich wieder mit ganz tollen Raketen. Die noch nicht so richtig ausgetüfftelt sind. Oder so. Egal. Jedenfalls: Tag der Sonne.
(Gibt's eigentlich noch 'n bekloppteres Land?)
((Ich fürchte ...))
Das Tagebuch
15.4.17
„Tag der Sonne“
14.4.17
Schnell zurück nach Haus:
Hier herrschen noch die guten Menschen mit ihren guten Sitten und Gebräuchen, die wahren Streiter für Empathie und Barmherzigkeit, die ewigen Verteidiger der christlichen Normen und Werte. Das 'Handelsblatt' schreibt:
„Ungarn und Polen wollen keine Flüchtlinge -
Nur Ungarn und Polen wehren sich weiterhin gegen die Aufnahme von Flüchtlingen. Die EU will vor allem Italien und Griechenland entlasten. Bislang wurden aber nur zehn Prozent der vereinbarten Zahl umverteilt.“
Lustig?
Lustig.
„Ungarn und Polen wollen keine Flüchtlinge -
Nur Ungarn und Polen wehren sich weiterhin gegen die Aufnahme von Flüchtlingen. Die EU will vor allem Italien und Griechenland entlasten. Bislang wurden aber nur zehn Prozent der vereinbarten Zahl umverteilt.“
Lustig?
Lustig.
13.4.17
Wo wir grad schon dabei sind …
„Nigeria -
Islamisten missbrauchen Kinder als Selbstmordattentäter -
Laut Unicef steigt die Zahl der Minderjährigen, die sich im Auftrag von Boko Haram in die Luft sprengen. Die Kinder würden durch Zwang und Täuschung dazu gebracht.“
Das hat jetzt mit diesem Islam aber nun wirklich nichts zu tun!
Islamisten missbrauchen Kinder als Selbstmordattentäter -
Laut Unicef steigt die Zahl der Minderjährigen, die sich im Auftrag von Boko Haram in die Luft sprengen. Die Kinder würden durch Zwang und Täuschung dazu gebracht.“
Das hat jetzt mit diesem Islam aber nun wirklich nichts zu tun!
12.4.17
Na, da freu'n wir uns aber!
Dpa meldet:
„Ahmadinedschad kandidiert wieder -
Im Mai wählen die Iraner einen neuen Präsidenten. Dabei könnte es ein Wiedersehen mit Mahmud Ahmadinedschad geben.“
Ach, Ahmadinedschad! Mahmud, der süße Irre von Teheran.
Der uns uns in unsrer nahöstlichen Raupensuppe grade noch gefehlt!
„Ahmadinedschad kandidiert wieder -
Im Mai wählen die Iraner einen neuen Präsidenten. Dabei könnte es ein Wiedersehen mit Mahmud Ahmadinedschad geben.“
Ach, Ahmadinedschad! Mahmud, der süße Irre von Teheran.
Der uns uns in unsrer nahöstlichen Raupensuppe grade noch gefehlt!
10.4.17
Dipsy, Tinky-Winky, Poo und Laa-Laa sind wieder da
Die Teletubbies, wunderbar!
Jedenfalls informativer als
Anne, Maybrit, Sandra und Frank.
Jedenfalls informativer als
Anne, Maybrit, Sandra und Frank.
9.4.17
Wen wollen die eigentlich mit solchen „news“ für doof verscheißern?
Z.B. der 'stern' mit diesem Stuss hier! Der Stuss im ganzen Wortlaut:
„+++ 12.41 Uhr: Papst betreibt Waschsalon für Obdachlose und Bedürftige +++ -
Papst Franziskus betreibt nun auch einen Waschsalon für Obdachlose in Rom. Die sechs Waschmaschinen und sechs Trockner seien dafür gedacht, dass Bedürftige ihre Decken und Kleidung waschen könnten, teilte das Almosenamt des Vatikans mit. Der päpstliche Waschsalon im Stadtteil Trastevere würde der Barmherzigkeit, die der Papst als Motto des vergangenen Heiligen Jahres ausgerufen hatte, eine konkrete Form geben. Der Pontifex ist für seinen Einsatz für die Armen bekannt. In Rom gibt es bereits einen Friseur für Obdachlose, auch verteilte das Wohltätigkeitsamt schon Schlafsäcke und Regenschirme an die Menschen auf der Straße. Zudem lud der 80-jährige Argentinier Obdachlose zu einer Massenaudienz oder zum Mittagessen ein.“
Da glaub' ich doch eher an die unbefleckte Empfängnis der Gottesmama und die rückstandslose Wiederauferstehung sämtlicher Leichen der Weltgeschichte, als daran, dass der erbarmungswürdige, pardon, barmherzige Papst mit seinem blütenweißen, porentiefen Image Persil, Lenor oder Ariel Becherchen für Becherchen eigenhändig in die Trommel schüttet!
Und noch mal zu der Frage von vorhin: Wen wollen die eigentlich mit solchen „news“ für doof verscheißern?
Alle.
„+++ 12.41 Uhr: Papst betreibt Waschsalon für Obdachlose und Bedürftige +++ -
Papst Franziskus betreibt nun auch einen Waschsalon für Obdachlose in Rom. Die sechs Waschmaschinen und sechs Trockner seien dafür gedacht, dass Bedürftige ihre Decken und Kleidung waschen könnten, teilte das Almosenamt des Vatikans mit. Der päpstliche Waschsalon im Stadtteil Trastevere würde der Barmherzigkeit, die der Papst als Motto des vergangenen Heiligen Jahres ausgerufen hatte, eine konkrete Form geben. Der Pontifex ist für seinen Einsatz für die Armen bekannt. In Rom gibt es bereits einen Friseur für Obdachlose, auch verteilte das Wohltätigkeitsamt schon Schlafsäcke und Regenschirme an die Menschen auf der Straße. Zudem lud der 80-jährige Argentinier Obdachlose zu einer Massenaudienz oder zum Mittagessen ein.“
Da glaub' ich doch eher an die unbefleckte Empfängnis der Gottesmama und die rückstandslose Wiederauferstehung sämtlicher Leichen der Weltgeschichte, als daran, dass der erbarmungswürdige, pardon, barmherzige Papst mit seinem blütenweißen, porentiefen Image Persil, Lenor oder Ariel Becherchen für Becherchen eigenhändig in die Trommel schüttet!
Und noch mal zu der Frage von vorhin: Wen wollen die eigentlich mit solchen „news“ für doof verscheißern?
Alle.
8.4.17
Wahlkampf in NRW
Die Grünen haben nicht nur einen Spruch wie die anderen auf Lager, sondern gleich mehrere. Und einer von denen lautet:
„Mehr Haltung, weniger Hass!“
Wie jetzt ... weniger?
Nur 'n bissken?
Darf's nich' auch 'n bissken mehr sein?
Steh'n wir hier wieder anner Käsetheke?
Oder doch an den berühmten Fleischtöpfen der …?
Ach, leckt mich doch!
„Mehr Haltung, weniger Hass!“
Wie jetzt ... weniger?
Nur 'n bissken?
Darf's nich' auch 'n bissken mehr sein?
Steh'n wir hier wieder anner Käsetheke?
Oder doch an den berühmten Fleischtöpfen der …?
Ach, leckt mich doch!
7.4.17
Marx für Arme
Laut SPIEGEL ist er innerhalb der Deutschen Bischofskonferenz ein „Vordenker in Sozialfragen“, und zwar „der prominenteste“, wahrscheinlich also der einzige. Nun hat Kardinal Reinhardt Marx wohl an einem stillen Örtchen mal wieder sich was vorgedacht und es auch sofort ausgeplaudert. Im SPIEGEL warnt er diese Woche „vor einem wachsenden Gerechtigkeitsproblem“. Und dieserart spricht der prominenteste Vor-, Nach-, Hoch- und Tief- und Kreuz- und Querdenker der Deutschen Bischofskonferenz:
„In Deutschland herrscht großer Wohlstand, aber es geht nicht überall gerecht zu. Das Empfinden wächst, dass nicht alle die gleichen Chancen haben.“
Und mit so was – und so sehen alle seine Sätze aus - wird man in diesem Land Vordenker. Und in einer hier nicht unwesentlichen Unterabteilung deren prominentester!
Normal!
Völlig normal.
(Wenn ich groß bin, will ich auch Vordenker werden!)
„In Deutschland herrscht großer Wohlstand, aber es geht nicht überall gerecht zu. Das Empfinden wächst, dass nicht alle die gleichen Chancen haben.“
Und mit so was – und so sehen alle seine Sätze aus - wird man in diesem Land Vordenker. Und in einer hier nicht unwesentlichen Unterabteilung deren prominentester!
Normal!
Völlig normal.
(Wenn ich groß bin, will ich auch Vordenker werden!)