Gibt's jetzt Neuwahlen, ja oder nein oder vielleicht oder eher wohl unwahrscheinlich oder eigentlich doch lieber nicht? Tritt irgenwer zurück oder alle oder keiner oder nur zwo, drei, vier?
Die Situation zur Zeit: Pardon, aber alle 2 Minuten wird uns wieder 'ne neue Offenbarung angeboten. Man kommt ja mitm updaten gar mehr hinterher:
Machen's die einen wie die andern oder die andern nur vereint mit dem einen, der aber auf jeden Fall mit allen andern im Geheimen, und zwar speziell für den Ausnahmefall, dass alle mit allen und ihm allein an der Spitze für oder auch gegen Tabubrüche aller Art, wie auch immer Präzedenzfälle hier und heute allerdings und das kann doch nicht sein hin und her in diesem Hohen Hause bei allem Respekt vor Fliegenschiss und Tradition gerade in unserer Heimat im deutschen Namen über ca. tausend Jahre Barbarei und neuerdings ja total global, wenn Sie so wollen, das hat's noch nie gegeben, wer wollte da oder sollte besser hier wie dort wenigstens an einem solchen Tag ohne Wenn und Aberglaube einige wenige Regeln und Werte mal beherzigen, das kann ja wohl nicht so schwer sein, dem Bürger und seiner Bürgerin immer sofort hinterherzurennen und als Gebot der Stunde dem Souverän des Volkes angedeihen zu lassen qua voller Verantwortung, als hätte man nicht mehr alle Tassen in der Kombüse, falls Sie am Endes des Tages und in der Fläche überhaupt noch den demokratischen Willen zum Gedanken aufbringen wollen, um in der Lage zu sein, unter der Bedingung, dass Sie mir dann als frei gewählter Hampelmann als, dass, so dass, bis dass, seit, seitdem, indem, falls, während, ob, obwohl, da, damit, nachdem, weil, wenn, bevor, obschon, ehe bis sobald auch folgen können bzw. Kommata setzen dürfen sollen oder vermögen. Oder je unter Umständen einen Strich ziehen & mit Nachdruck ausnahmsweise mal einen Punkt machen. Mit Verlaub.
Anders geht’s halt nicht.
Das Tagebuch
7.2.20
Aus der Erfurterei
6.2.20
Alle zusammen gegen die Arschlöcher
Von SPIEGEL, stern, Zeit, taz über WAZ und FAZ bis Welt und BILD - auch so 'ne Art Volksgemeinschaft: - was woll'n wir mehr?
Wie sagt man heute? Mega-krass! Liest sich ja wie gleichgeschaltet. Oder wenn ich mal Udo Lindenberg aus seinem Zusammenhang reißen darf:
„Sie brauchen keinen Führer – sie schaffen 's auch alleine.“
Wie sagt man heute? Mega-krass! Liest sich ja wie gleichgeschaltet. Oder wenn ich mal Udo Lindenberg aus seinem Zusammenhang reißen darf:
„Sie brauchen keinen Führer – sie schaffen 's auch alleine.“
5.2.20
Heimatkunde -heute: Thüringen
Bei der Wahl des neuen Ministerpräsidenten gab's ne kleine „Überraschung“: Mit den Stimmen von CDU und denen der Arschlöcher für Deutschland wurde der FDP-Fritze Glatze Kemmerich neuer Regierungschef. Heil Höcke!
Nee, nee, nee – kann sein, dass sich Geschichte schon mal als Farce wiederholt. In diesem Thüringen hat se's aber nicht. Da hat se sich ganz einfach wiederholt.
Auf, auf! Wir gehen lustigen Zeiten entgegen. Bin gespannt, wann Klein-Höcke mit dem Rrrr zu rollen anfängt.
Nee, nee, nee – kann sein, dass sich Geschichte schon mal als Farce wiederholt. In diesem Thüringen hat se's aber nicht. Da hat se sich ganz einfach wiederholt.
Auf, auf! Wir gehen lustigen Zeiten entgegen. Bin gespannt, wann Klein-Höcke mit dem Rrrr zu rollen anfängt.
4.2.20
Bevor es irreversibel noch schlimmer wird und zu spät ist …
Dpa meldet:
„Der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz will wohl wieder für den Bundestag kandidieren“
Usw. Horror! Die Zeitungen sind voll mit diesem Zeugs. Aus aktuellem Anlaß deswegen schnell ein erstes Stoßgebet:
Lieber Gott!
(Für den Fall, dass es dich – pardon: Dich – doch gibt)
Mach, bitte, dass Friedrich Merz immer dann, wenn er demnächst einen wichtigen Termin für sein Comeback hat, zwei, drei Tage vorher die Masern kriegt. Amen.
„Der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz will wohl wieder für den Bundestag kandidieren“
Usw. Horror! Die Zeitungen sind voll mit diesem Zeugs. Aus aktuellem Anlaß deswegen schnell ein erstes Stoßgebet:
Lieber Gott!
(Für den Fall, dass es dich – pardon: Dich – doch gibt)
Mach, bitte, dass Friedrich Merz immer dann, wenn er demnächst einen wichtigen Termin für sein Comeback hat, zwei, drei Tage vorher die Masern kriegt. Amen.
3.2.20
Zum Finale
„Die gewöhnlichste Lüge ist die, mit der man sich selbst belügt; das Belügen andrer ist relativ der Ausnahmefall.“
(Friedrich Wilhelm Nietzsche).
(Friedrich Wilhelm Nietzsche).
2.2.20
Zum weiteren Verlauf
„Man soll nicht in Kirchen gehn, wenn man reine Luft atmen will.“
(Friedrich Wilhelm Nietzsche).
(Friedrich Wilhelm Nietzsche).
1.2.20
Auftakt zum „Synodalen Weg“
Erster und einziger Grundsatz zur Moral des Christentums:
„Solange man nicht die Moral des Christentums als Kapitalverbrechen am Leben empfindet, haben dessen Verteidiger gutes Spiel.“ (Friedrich Wilhelm Nietzsche).
„Solange man nicht die Moral des Christentums als Kapitalverbrechen am Leben empfindet, haben dessen Verteidiger gutes Spiel.“ (Friedrich Wilhelm Nietzsche).
31.1.20
Willkommenskultur à la Griechenland
Es ist ja nicht so, dass es nicht in der Zeitung stünde … Der Kölner Stadtanzeiger meldet auftragsgemäß:
„Athen. Die griechische Regierung hat sich eine neue Methode ausgedacht, die Überfahrt von Migranten aus der Türkei nach Griechenland zu erschweren: Vor den Küsten der Inseln sollen kilometerlange schwimmende Barrieren aus Kunststoff Migranten daran hindern, mit ihren Booten zu den griechischen Eilanden überzusetzen.
Doch die Maßnahme ist umstritten. Selbst Verteidigungsminister Nikos Panagiotopoulos, dessen Ministerium das Projekt ausgeschrieben hat, zeigte sich nicht sicher, ob der Plan erfolgreich sein kann. Zunächst sei nur ein Versuch geplant. Die Absperrungen sollen knapp 3 Kilometer lang sein, etwa 50 Zentimeter über dem Wasser aufragen und mit Blinklichtern ausgestattet sein.“
Von wegen Europa ist sich nicht einig. Und die Idee könnte auf dem Mist von jedem europäischen Regierungsgärtner gewachsen sein ... Nur hat nicht jedes europäische Land so schöne Eilande. Ein Hoch auf die christliche Seefahrt!
„Athen. Die griechische Regierung hat sich eine neue Methode ausgedacht, die Überfahrt von Migranten aus der Türkei nach Griechenland zu erschweren: Vor den Küsten der Inseln sollen kilometerlange schwimmende Barrieren aus Kunststoff Migranten daran hindern, mit ihren Booten zu den griechischen Eilanden überzusetzen.
Doch die Maßnahme ist umstritten. Selbst Verteidigungsminister Nikos Panagiotopoulos, dessen Ministerium das Projekt ausgeschrieben hat, zeigte sich nicht sicher, ob der Plan erfolgreich sein kann. Zunächst sei nur ein Versuch geplant. Die Absperrungen sollen knapp 3 Kilometer lang sein, etwa 50 Zentimeter über dem Wasser aufragen und mit Blinklichtern ausgestattet sein.“
Von wegen Europa ist sich nicht einig. Und die Idee könnte auf dem Mist von jedem europäischen Regierungsgärtner gewachsen sein ... Nur hat nicht jedes europäische Land so schöne Eilande. Ein Hoch auf die christliche Seefahrt!
30.1.20
Und was haben se die Hosen voll!
Domradio.de tickert:
„Erste Synodalversammlung des Synodalen Weges -
Das Notwendige und Mögliche erkennen -
An diesem Donnerstag beginnt der lange erwartete und im Vorfeld gleichermaßen mit großen Hoffnungen wie auch Befürchtungen bedachte Synodale Weg. Worum geht es? Wohin könnte der Weg führen? Wohin nicht?“
Ja, wo führen sie denn hin? Ja, wo laufen sie denn?"
Wohin laufen sie denn? Ja, wo laufen sie denn?
Wenn sie sich nur nicht verlaufen ...
„Erste Synodalversammlung des Synodalen Weges -
Das Notwendige und Mögliche erkennen -
An diesem Donnerstag beginnt der lange erwartete und im Vorfeld gleichermaßen mit großen Hoffnungen wie auch Befürchtungen bedachte Synodale Weg. Worum geht es? Wohin könnte der Weg führen? Wohin nicht?“
Ja, wo führen sie denn hin? Ja, wo laufen sie denn?"
Wohin laufen sie denn? Ja, wo laufen sie denn?
Wenn sie sich nur nicht verlaufen ...