... was war das denn schon wieder für ein Scheiß? Als die ersten drei Minuten gegessen waren, hab ich mich verdünnisiert. Es war ja nicht zum Aushalten. Wenn ihr das Ziel hattet, die Gaga- und Plemplem-Schraube so krass anzuziehen, dass man befürchten muss, die Münsteraner Witzekommissare kämen gleich um die Ecke gewitzelt, muss ich gestehen, dass ihr mächtig erfolgreich gewesen seid.
Ich werde, glaub ich, demnächst meinen Fernseher ein wenig aus dem Fenster schubsen.
Is ja nich' zum Aushalten.
Das Tagebuch
23.10.23
Mein lieber Tukur,
22.10.23
"Wir müssen endlich im großen Stil abschieben"(Olaf Scholz)
Ja, genau! Im ganz großen Stil! Und was am Ende übrig bleibt, wird weggekärchert. Und am besten fangt ihr gleich bei euch selber an. Und nehmt eure Freunde von der Opposition direkt mit!
Vielen Dank im voraus. Und jetzt verpißt euch. Und n schönen Tach noch.
Vielen Dank im voraus. Und jetzt verpißt euch. Und n schönen Tach noch.
20.10.23
Für Israelund den Rest der zivilisierten Welt ...
... war der 7. Oktober quasi ein 11. September.
Und ehrlich gesagt, ist es erst heute richtig zu mir durchgedrungen
und was das für uns alle bedeutet:
Nichts wird mehr so sein, wie es früher einmal war.
Hier ist jedenfalls erst mal für 'n paar Tage Schicht im Schacht.
Und ehrlich gesagt, ist es erst heute richtig zu mir durchgedrungen
und was das für uns alle bedeutet:
Nichts wird mehr so sein, wie es früher einmal war.
Hier ist jedenfalls erst mal für 'n paar Tage Schicht im Schacht.
19.10.23
Zeitenwende?Das kann man wohl sagen! Zeitenwende, aber hallo!
Der 7. Oktober ist heute nun 2 Wochen her, und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich die Dimensionen der palästinensischen Barbarei erst jetzt allmählich zu erfassen beginne.
Der 7. Oktober ist - das war wohl den Israelis sofort klar - eine Zäsur von größter Tragweite.
Der 7. Oktober ist seinem Wesen nach ein Zivilisationsbruch ähnlich dem Holocaust.
Der 7. Oktober hat gezeigt, dass die Hamas das ist, was sie immer schon war: eine reine Terrorgruppe, die keine politische und keine religiöse Agenda verfolgt, sondern ausschließlich die inhaltslose, pure Barbarei, und auf die auch die Haager Landkriegsordnung nicht anwendbar ist.
Der 7. Oktober war der schlimmste antisemitische Massenmord seit 45. Das heißt: Trotzalledem und alledem: Es ist wieder (oder auch) immer noch möglich.
Und für die Zukunft heißt das:
Der 7. Oktober hat die Welt verändert, insofern, dass seit dem Tage keine Regeln mehr für den Umgang mit den Terroristen der Hamas gelten, die ja von Israel und seinen Verbündeten bisher noch immer eingehalten worden waren.
Fazit:
Nach dem 7. Oktober ist die Welt nicht mehr die, die sie vorher war.
Seit dem 7. Oktober ist alles wieder offen. Vor allem die Hölle.
P.s.:
Wer sich genauer informieren möchte: Danny Dziuk hat dazu einen längeren, sehr guten Text geschrieben, der auf seiner Website nachzulesen ist. (Mit 3 Klicks von hier aus sind Sie dabei:
1. "Links", 2. "Dziuks Küche" und 3. "Sporadischer Blog" -
und zackzackzack sind se da!
"Betr.: Solidarität mit Israel".
Der 7. Oktober ist - das war wohl den Israelis sofort klar - eine Zäsur von größter Tragweite.
Der 7. Oktober ist seinem Wesen nach ein Zivilisationsbruch ähnlich dem Holocaust.
Der 7. Oktober hat gezeigt, dass die Hamas das ist, was sie immer schon war: eine reine Terrorgruppe, die keine politische und keine religiöse Agenda verfolgt, sondern ausschließlich die inhaltslose, pure Barbarei, und auf die auch die Haager Landkriegsordnung nicht anwendbar ist.
Der 7. Oktober war der schlimmste antisemitische Massenmord seit 45. Das heißt: Trotzalledem und alledem: Es ist wieder (oder auch) immer noch möglich.
Und für die Zukunft heißt das:
Der 7. Oktober hat die Welt verändert, insofern, dass seit dem Tage keine Regeln mehr für den Umgang mit den Terroristen der Hamas gelten, die ja von Israel und seinen Verbündeten bisher noch immer eingehalten worden waren.
Fazit:
Nach dem 7. Oktober ist die Welt nicht mehr die, die sie vorher war.
Seit dem 7. Oktober ist alles wieder offen. Vor allem die Hölle.
P.s.:
Wer sich genauer informieren möchte: Danny Dziuk hat dazu einen längeren, sehr guten Text geschrieben, der auf seiner Website nachzulesen ist. (Mit 3 Klicks von hier aus sind Sie dabei:
1. "Links", 2. "Dziuks Küche" und 3. "Sporadischer Blog" -
und zackzackzack sind se da!
"Betr.: Solidarität mit Israel".
18.10.23
Der Büchertipp des Monats
Auch wenn Sie das Thema nicht mehr hören können oder meinen, alles über die Barbaren schon zu wissen oder Ihrem wackelnden Wohnzimmertisch nur eine Grundsicherung angedeihen lassen wollen, dann hätt' ich was für Sie:
"Die Wiederkehr -
Die AfD und der neue deutsche Nationalismus"
von Patrick Bahners
Klett-Cotta, 2023
Und noch eins möcht ich anpreisen!
Es geht um ein Sujet, bei dem nicht einfach nur mehr als bei allen anderen Themen sondern am allermeisten gelogen und betrogen wird, dass sich die Bettbalken nur so biegen. Sie ahnen schon, wo der Hase hin hoppelt? Na, war ja jetzt auch nicht so schwer: Sex! Die Rede ist von Sex. Und dort, auf diesem weiten Feld das irre, unfassbar umfangreiche Teilgebiet der sog. Pornographie.
"Porno - eine unverschämte Analyse"
von Madita Deming
rowohlt, 2023
Viel Spaß!
"Die Wiederkehr -
Die AfD und der neue deutsche Nationalismus"
von Patrick Bahners
Klett-Cotta, 2023
Und noch eins möcht ich anpreisen!
Es geht um ein Sujet, bei dem nicht einfach nur mehr als bei allen anderen Themen sondern am allermeisten gelogen und betrogen wird, dass sich die Bettbalken nur so biegen. Sie ahnen schon, wo der Hase hin hoppelt? Na, war ja jetzt auch nicht so schwer: Sex! Die Rede ist von Sex. Und dort, auf diesem weiten Feld das irre, unfassbar umfangreiche Teilgebiet der sog. Pornographie.
"Porno - eine unverschämte Analyse"
von Madita Deming
rowohlt, 2023
Viel Spaß!
15.10.23
Israel, ach, Israel!
Und egal, mit welchen Mitteln die Israelis den Krieg, den die PalästinenserFührer ihnen aufgezwungen haben, letztendlich beenden werden, wird es weltweit wieder heißen:
"Typisch! Juden! Typisch! Es sind doch immer wieder diese Juden!"
"Ja, die Juden! Die Juden ... und die Radfahrer!"
"Wieso die Radfahrer?"
"Wieso die Juden?"
"Typisch! Juden! Typisch! Es sind doch immer wieder diese Juden!"
"Ja, die Juden! Die Juden ... und die Radfahrer!"
"Wieso die Radfahrer?"
"Wieso die Juden?"
14.10.23
Die Arschlöcher für Deutschland können getrost einpacken und wieder zurückkommen
Wat hammer hier seit Monaten bloß fürn albernes Angstgeschrei, fürn sinnloses Geschnatter und Riesenbohei rund um diese Nervensägen-& Krawall-Partei! Was ham se alle vor denen hier die Hosen voll! Der Faschismus stünde wieder vor der Tür! Es bimmele für alle bereits das Abendglöcklein. Es wehe bereits der bekannte süßliche Leichengeruch durch Stadtlandfluss. Ja, es röche wieder nach Vergangenem, nach Machtergreifung, Ausrottung, Vertreibung und Vernichtung! Heil Höcke! Für Höcke, Volk & Vaterland!
Nur wer uns für den neuen Welt-Satan den Steigbügelhalter machen soll, sprich den notwendigen Koalitionär, einen zweiten Weimarer Schleicher beispielsweise, wär' noch nicht raus. So - und zwar so düster säh's nämlich aus. Der unaufhaltsame Aufstieg des Hallo Dri Soundso ... Sie kennen das Theater ja. *)
Aber selbst wenn die Arschlöcher in allen Bundesländern (wegen mir auch reichsweit) die mit Abstand stärkste Partei würden, müsste das im hohen Hause niemanden ernsthaft kratzen oder jucken, weil: es gäbe für die Andern genügend Koalitionsmöglichkeiten, ohne die Nazis an einer Regierung zu beteiligen. Und die Demokratie kennt keinen Zwang miteinander zu sprechen. In der Demokratie kann man eben auch gut leben, ohne zu reden. Und so viel wissen die Nazis allemale, dass selbst das Reden im Parlament nicht unbedingt immer an einen Sinn gebunden sein muss.
Aber warum dann dieses aufgeregte ewige Getue und Gemache um die Existenz dieser Arschlöcher? Eigentlich ganz einfach:
Weil das doch noch nach wie vor, ob wir's wollen oder nicht, alles unsere Leute sind, unsre verlorenen Söhne und Töchter, unsre Onkel und Enkel, die Tanten wie die Tunten, halb und halb, halt Fleisch vom Fleische, die komplette buckelige Verwandtschaft, alles 100prozentige, astreine Identitäten und Kopien, kurzum: das eigen Fleisch und Blut.
Denn kein Apfel fällt vom Birnbaum. Von nix kommt nix. Die ersten Lebensjahre gemeinsam in dieselbe Schüssel gemacht, in dieselbe Zinkwanne geschifft und im selben Laufstall die Hammelbeine gekriegt, dieselbe Schulbank gedrückt, dieselben Lehrer und Eltern ertragen, denselben dunklen Beichtstuhl bekniet und d'rekt danach dieselben Götter erst gelästert, dann geleugnet, ... das prägt, das färbt ab, da bleibt immer was hängen ... und zum Abschluss 50 mal gemeinsam die gekreuzigte Gottesmutter Maria ---
ja, um an all das ein Leben lang denken zu müssen und nie wieder ver ... gessen zu können:
Heimat!
Oh, heilige Heimat!
Denn früh krümmt sich,
was ein Häkchen werden will.
*) Allein, ich glaub's ja nicht. Denn nur andersrum wird ein Stiefel draus.
Nur wer uns für den neuen Welt-Satan den Steigbügelhalter machen soll, sprich den notwendigen Koalitionär, einen zweiten Weimarer Schleicher beispielsweise, wär' noch nicht raus. So - und zwar so düster säh's nämlich aus. Der unaufhaltsame Aufstieg des Hallo Dri Soundso ... Sie kennen das Theater ja. *)
Aber selbst wenn die Arschlöcher in allen Bundesländern (wegen mir auch reichsweit) die mit Abstand stärkste Partei würden, müsste das im hohen Hause niemanden ernsthaft kratzen oder jucken, weil: es gäbe für die Andern genügend Koalitionsmöglichkeiten, ohne die Nazis an einer Regierung zu beteiligen. Und die Demokratie kennt keinen Zwang miteinander zu sprechen. In der Demokratie kann man eben auch gut leben, ohne zu reden. Und so viel wissen die Nazis allemale, dass selbst das Reden im Parlament nicht unbedingt immer an einen Sinn gebunden sein muss.
Aber warum dann dieses aufgeregte ewige Getue und Gemache um die Existenz dieser Arschlöcher? Eigentlich ganz einfach:
Weil das doch noch nach wie vor, ob wir's wollen oder nicht, alles unsere Leute sind, unsre verlorenen Söhne und Töchter, unsre Onkel und Enkel, die Tanten wie die Tunten, halb und halb, halt Fleisch vom Fleische, die komplette buckelige Verwandtschaft, alles 100prozentige, astreine Identitäten und Kopien, kurzum: das eigen Fleisch und Blut.
Denn kein Apfel fällt vom Birnbaum. Von nix kommt nix. Die ersten Lebensjahre gemeinsam in dieselbe Schüssel gemacht, in dieselbe Zinkwanne geschifft und im selben Laufstall die Hammelbeine gekriegt, dieselbe Schulbank gedrückt, dieselben Lehrer und Eltern ertragen, denselben dunklen Beichtstuhl bekniet und d'rekt danach dieselben Götter erst gelästert, dann geleugnet, ... das prägt, das färbt ab, da bleibt immer was hängen ... und zum Abschluss 50 mal gemeinsam die gekreuzigte Gottesmutter Maria ---
ja, um an all das ein Leben lang denken zu müssen und nie wieder ver ... gessen zu können:
Heimat!
Oh, heilige Heimat!
Denn früh krümmt sich,
was ein Häkchen werden will.
*) Allein, ich glaub's ja nicht. Denn nur andersrum wird ein Stiefel draus.