Etliche unzufriedene Liberale aus weit und breit, die noch nicht von ihrem geliebten deutschen Volke unter die 5% weggewählt worden sind und also noch in irgendwelchen Ämtern, Gremien oder zwielichtigen Start-ups rumhängen und sehr, sehr unzufrieden sind mit dem, was ihre regierenden Oberliberalen in der Berliner Ampel so treiben, (Komma! Wieso? Ach so, hier geht der Satz noch weiter!) haben ihrem Finanzminister einen sehr zu denken gebenden Brief geschrieben – mit der dringenden Bitte, die da lautete:
„Die FDP muss ihre Koalitionspartner dringend überdenken.“
Hm.
Häh? „... die Koalitionspartner überdenken ...“ Mein Gott, wat heißt dat denn jetzt schon wieder?! ‚Überdenken‘. … ‚Denken‘, das kenn ich wohl, und so gesehen auch ‚querdenken‘. ‚Nachdenken‘ hab ich auch schon mal gehört, aber ‚Überdenken‘? Was soll das sein? Ich mein, äh, wie macht man das? Und vor allem … was macht man da, wenn man da was macht? Hm, überdenken … Nee, also überdenken, äh, kann ich jetzo im Moment nich sagen; müsst ich noch mal drüber nachdenken. Wenn ich ‘s hab, komm ich wieder. Überdenken … hey, grade hätt ich ‘s fast gehabt! Jetzt is et aber wieder weg! Ach, egal, zuhause kann ich ja gleich … äh, Moment, was wollt ich zuhause noch mal … ähm, nachgucken …?
Hm.
(Falls Sie mit dieser Nummer nichts anfangen konnten, dann geht's Ihnen genauso wie mir.)
Das Tagebuch
2.11.23
Die armen Liberalen
1.11.23
Die Welt aus den Fugen?
Am 7. Oktober, vor 24 Tagen, wurden von der islamistischen Terrororganisation Hamas in Israel an 1 Tag über 1400 jüdische Bürger auf barbarische Weise überfallen und ermordet, gleichsam wie Vieh abgeschlachtet. Und über 200 entführt. Alles Israelis. Alles Juden. Und das in ihrem eigenen Land, an einem Ort, der eigentlich für immer ein sicherer Zufluchtsort sein sollte.
Seit dem Holocaust sind nicht so viele Juden an einem Tag getötet worden wie an diesem 7. Oktober.
***
Und in Berlin tanzten hunderte Palästinenser und ihre muslimischen Freunde auf den Straßen und bejubelten diesen größten antisemitischen Massenmord seit‘45.
Und in der UNO stimmte eine überwältigende Mehrheit von 120 Staaten gegen die Solidarisierung mit Israel -
und Deutschland, Deutschland übte sich in der hohen Kunst der Großdiplomatie, in TTV, in Täuschen, Tarnen und Verpissen. M.a.W.: Deutschland enthielt sich der Stimme.
***
Pardon, aber manchmal hat man als Witzeverkäufer nur noch ganz schlechte Karten und absolut keine Lust mehr. Dann will man einfach nicht mehr. Dann kann man auch nicht mehr. Auch weil man ahnt, wie so 'ne Abstimmung allein unter übern Daumen 80 - 83 Millionen Germanen ausgehen würde. Und: was dann passieren könnte.
***
Der israelische Staatspräsident Jitzchak Herzog meinte:
„Selbst wenn diese barbarischen Bestien ihr Ziel erreicht haben werden und es Israel nicht mehr gibt … sie werden weiter machen. Dann ist Europa dran, dann Amerika, dann der gesamte Westen ...“
***
1974 lief ein Film von Alexander Kluge und Edgar Reitz in den Kinos mit dem Titel
„In Gefahr und größter Not, bringt der Mittelweg den Tod“.
Nur, der ging damals noch als Witz-Film durch.
Seit dem Holocaust sind nicht so viele Juden an einem Tag getötet worden wie an diesem 7. Oktober.
***
Und in Berlin tanzten hunderte Palästinenser und ihre muslimischen Freunde auf den Straßen und bejubelten diesen größten antisemitischen Massenmord seit‘45.
Und in der UNO stimmte eine überwältigende Mehrheit von 120 Staaten gegen die Solidarisierung mit Israel -
und Deutschland, Deutschland übte sich in der hohen Kunst der Großdiplomatie, in TTV, in Täuschen, Tarnen und Verpissen. M.a.W.: Deutschland enthielt sich der Stimme.
***
Pardon, aber manchmal hat man als Witzeverkäufer nur noch ganz schlechte Karten und absolut keine Lust mehr. Dann will man einfach nicht mehr. Dann kann man auch nicht mehr. Auch weil man ahnt, wie so 'ne Abstimmung allein unter übern Daumen 80 - 83 Millionen Germanen ausgehen würde. Und: was dann passieren könnte.
***
Der israelische Staatspräsident Jitzchak Herzog meinte:
„Selbst wenn diese barbarischen Bestien ihr Ziel erreicht haben werden und es Israel nicht mehr gibt … sie werden weiter machen. Dann ist Europa dran, dann Amerika, dann der gesamte Westen ...“
***
1974 lief ein Film von Alexander Kluge und Edgar Reitz in den Kinos mit dem Titel
„In Gefahr und größter Not, bringt der Mittelweg den Tod“.
Nur, der ging damals noch als Witz-Film durch.
31.10.23
„Hackney Diamonds“, noch 'n Plattentipp
Ich erinnere mich nicht, wann ich mir die letzte Stones gekauft hab, tippe aber, dass diese hier nun die letzte sein wird. Jagger kann ja nu' nicht ewig als unplattbarer Feld-Wald-undWiesenschrat stundenlang über die Bühne hüppen und sich über ungenügende Satisfaktion beschweren. Und wenn unser Micki wegen alltäglicher Muckibudenhampelei wider Erwarten irgendwann eines Tages doch der allerletzte Überlebende sein wird, und dabei noch in der Lage, sich am Mikro festzuhalten, um da irgendwas reinzubrüllen, kann die Firma die dann obligatorische Platte ja wohl schlecht eine 'Rolling Stones' nennen.
Egal. Die aktuelle kann man sich trotzdem gut anhören. Zwei echte Originale von früher, der Ronnie und der Keith, sind ja schließlich auch noch an Bord.
Aber irgendwie und irgendwo muss dann auch mal Schluss sein. Finden jedenfalls altgediente, ignorante Beatles-Fans.
Schöne Grüße nach Erftstadt. (Jetzt aber keine falschen Gerüchte in die Welt setzen.)
Egal. Die aktuelle kann man sich trotzdem gut anhören. Zwei echte Originale von früher, der Ronnie und der Keith, sind ja schließlich auch noch an Bord.
Aber irgendwie und irgendwo muss dann auch mal Schluss sein. Finden jedenfalls altgediente, ignorante Beatles-Fans.
Schöne Grüße nach Erftstadt. (Jetzt aber keine falschen Gerüchte in die Welt setzen.)
30.10.23
Die Scham is vorbei
Bundesjustizminister Marco Buschmann hat Kürzungen bei den Leistungen für Asylbewerber gefordert:
„Unter ganz besonders engen Voraussetzungen wäre sogar eine Absenkung von Leistungen quasi auf "null" denkbar.“
Hey, Buschmann, komma kurz her! Weißte, was für mich auch denkbar wäre? Du Arsch mit Ohren?
***
Und noch kurz zur UN-Abstimmung über Waffenstillstand und humanitäre Hilfskorridore im Nahen Osten:
Von den 193 Mitgliedstaaten der UNO stimmten 120 Staaten für die Resolution, 14 Staaten votierten dagegen, u.a. Israel und die USA, und 45 Staaten enthielten sich, u.a. Deutschland. Und wenn das jetzt die vielgerühmte deutsche Staatsraison war, dann ist für Israel - auf gut deutsch - drauf geschissen.
(Zugegeben:
Die Lage ist was kompliziert. Aber in solchen Abstimmungsfällen gibt es eine relativ banale, humanitäre Regel: Wenn die Hamas dafür ist, sind wir dagegen. Ganz einfach. Und umgekehrt.
Ja, so einfach ist das. Manchmal.)
„Unter ganz besonders engen Voraussetzungen wäre sogar eine Absenkung von Leistungen quasi auf "null" denkbar.“
Hey, Buschmann, komma kurz her! Weißte, was für mich auch denkbar wäre? Du Arsch mit Ohren?
***
Und noch kurz zur UN-Abstimmung über Waffenstillstand und humanitäre Hilfskorridore im Nahen Osten:
Von den 193 Mitgliedstaaten der UNO stimmten 120 Staaten für die Resolution, 14 Staaten votierten dagegen, u.a. Israel und die USA, und 45 Staaten enthielten sich, u.a. Deutschland. Und wenn das jetzt die vielgerühmte deutsche Staatsraison war, dann ist für Israel - auf gut deutsch - drauf geschissen.
(Zugegeben:
Die Lage ist was kompliziert. Aber in solchen Abstimmungsfällen gibt es eine relativ banale, humanitäre Regel: Wenn die Hamas dafür ist, sind wir dagegen. Ganz einfach. Und umgekehrt.
Ja, so einfach ist das. Manchmal.)
29.10.23
Abschied von B. BöttingerEin Glückwunsch
Und es begab sich im diskursfreudigen Jahre 1996 anno domini,
dass Harald Schmidt in seiner Late-night-Show die Frage stellte,
was B. Böttinger mit dem Frauenmagazin "Emma", mit Eierlikör
und einer Klobrille gemeinsam habe, und beantwortete sie sich netterweise gleich selber: "Kein Mann würde sie anfassen."
Und peng! und holterdipolter nahm Frau Betty B. hasserfüllt und ironie-resistent übel. Bis heute. Das war 1996. Doch ab sofort hatte man ein relativ korrektes Fernseh-Bild von dieser Frau.
Selbst ein solch harmloser Joke wäre heute nicht mehr denkbar. Damals wurde dieser im Grunde nur eierlikörverachtende, aber zutiefst frauenfreundliche und durchaus in Teilen männerkritische Scherz ‚in der Fläche‘ vielfach einfach nur nicht verstanden. Und versendete sich dann.
Heute dürfte man, angeregt, inszeniert und abgesegnet von der unfehlbaren Chefetage des hohen Hauses WDR, dafür direkt einen konzernkonformen, finalen shitstorm ernten, der sich gewaschen hat, danach kann man nur noch seinen Job an den Nagel hängen und sich auch ansonsten nirgendwo mehr blicken lassen.
Da sollten wir doch in diesen witz- & humorlosen Zeiten als Unterhaltungsidioten und willige Gebührenzahler einigermaßen froh und glücklich sein, dass durch die freiwillige Verrentnerung von Frau Böttinger uns in Zukunft wenigstens ihr Anblick erspart bleibt.
Fazit:
Man muss ja nicht alles verstehen. Man muss aber auch nicht immer alles sehen. Vielen Dank also noch mal für die vielen, vielen, vielen so geschenkten Stunden, die man spätestens seit 1996 nicht mehr erleben musste.
dass Harald Schmidt in seiner Late-night-Show die Frage stellte,
was B. Böttinger mit dem Frauenmagazin "Emma", mit Eierlikör
und einer Klobrille gemeinsam habe, und beantwortete sie sich netterweise gleich selber: "Kein Mann würde sie anfassen."
Und peng! und holterdipolter nahm Frau Betty B. hasserfüllt und ironie-resistent übel. Bis heute. Das war 1996. Doch ab sofort hatte man ein relativ korrektes Fernseh-Bild von dieser Frau.
Selbst ein solch harmloser Joke wäre heute nicht mehr denkbar. Damals wurde dieser im Grunde nur eierlikörverachtende, aber zutiefst frauenfreundliche und durchaus in Teilen männerkritische Scherz ‚in der Fläche‘ vielfach einfach nur nicht verstanden. Und versendete sich dann.
Heute dürfte man, angeregt, inszeniert und abgesegnet von der unfehlbaren Chefetage des hohen Hauses WDR, dafür direkt einen konzernkonformen, finalen shitstorm ernten, der sich gewaschen hat, danach kann man nur noch seinen Job an den Nagel hängen und sich auch ansonsten nirgendwo mehr blicken lassen.
Da sollten wir doch in diesen witz- & humorlosen Zeiten als Unterhaltungsidioten und willige Gebührenzahler einigermaßen froh und glücklich sein, dass durch die freiwillige Verrentnerung von Frau Böttinger uns in Zukunft wenigstens ihr Anblick erspart bleibt.
Fazit:
Man muss ja nicht alles verstehen. Man muss aber auch nicht immer alles sehen. Vielen Dank also noch mal für die vielen, vielen, vielen so geschenkten Stunden, die man spätestens seit 1996 nicht mehr erleben musste.
28.10.23
Was ist denn mit Friedrich Merz passiert?
Neuerdings sieht man diesen extrem schlechten Schauspieler nur noch mit einer voll verrunzelten, sorgenzerfalteten Stirn rumlaufen. Müssen wir uns Sorgen machen? Oder will er uns nur zeigen, dass er auch äußerst tiefschürfende Gedanken kann?
Ich mein',
könnte
doch sein.
Oder?
Ich mein',
könnte
doch sein.
Oder?
27.10.23
Yo, Leute, das war's dann wohl
Zitat:
"Die westlichen Medien betreiben proisraelische Gehirnwäsche. Israel verübt schon seit dem Jahr seiner Staatsgründung einen Genozid an den Palästinensern" und so weiter und so weiter die ewig gleiche, alte Leier. (Übrigens, ein etwas seltsam anmutender Völkermord, währenddessen sich die Bevölkerung um ein sagenwamal Vielfaches vermehrt hat.)
Nur, wer sagt denn so was? Tja, wer sagt so was ... Nu, das sagen nicht unerheblich viele. Und das Original stammt von diesen fff, friday fuck future. Äh, for future. *)
Wie gesagt:
Das war's dann wohl, ihr Lieben.
Aaah, und noch was! Wenn euer nächster Stundenplan für den Freitag u.a. auch 'Geschichte' vorsieht, also, ich würde an eurer Stelle da doch vielleicht mal vorbeischauen.
*) Okay, die deutsche Sektion soll sich inzwischen wohl distanziert haben. Aber ... aber was macht eigentlich unsere süße, kleine Ikone, die Greta?
Ja, was ist mit unserer heiligen Greta?
Die Greta, ach, die Greta,
die ist noch mal
ne Nummer härter.
(Wer 's nicht glauben will, sondern wissen, kann sich - zur Zeit jedenfalls noch - hier ziemlich gut informieren.)
"Die westlichen Medien betreiben proisraelische Gehirnwäsche. Israel verübt schon seit dem Jahr seiner Staatsgründung einen Genozid an den Palästinensern" und so weiter und so weiter die ewig gleiche, alte Leier. (Übrigens, ein etwas seltsam anmutender Völkermord, währenddessen sich die Bevölkerung um ein sagenwamal Vielfaches vermehrt hat.)
Nur, wer sagt denn so was? Tja, wer sagt so was ... Nu, das sagen nicht unerheblich viele. Und das Original stammt von diesen fff, friday fuck future. Äh, for future. *)
Wie gesagt:
Das war's dann wohl, ihr Lieben.
Aaah, und noch was! Wenn euer nächster Stundenplan für den Freitag u.a. auch 'Geschichte' vorsieht, also, ich würde an eurer Stelle da doch vielleicht mal vorbeischauen.
*) Okay, die deutsche Sektion soll sich inzwischen wohl distanziert haben. Aber ... aber was macht eigentlich unsere süße, kleine Ikone, die Greta?
Ja, was ist mit unserer heiligen Greta?
Die Greta, ach, die Greta,
die ist noch mal
ne Nummer härter.
(Wer 's nicht glauben will, sondern wissen, kann sich - zur Zeit jedenfalls noch - hier ziemlich gut informieren.)
26.10.23
"Hände hoch, sonst knallt's!"
Jens "Wo-gehobelt-wird" Spahn hat dem Soundso-Pioneer-Portal erzählt:
«Wenn die demokratische Mitte nicht die irreguläre Migration beendet, wird die irreguläre Migration die demokratische Mitte beenden.»
Außerdem: Die irreguläre Migration müsse gegebenenfalls auch «mit physischer Gewalt» aufgehalten werden. Auch an Flughäfen werde der Pass kontrolliert, und fügte noch hinzu:
«Versuchen Sie mal in den USA einfach durch die Passkontrolle zu rennen.»-
«Wenn die demokratische Mitte nicht die irreguläre Migration beendet, wird die irreguläre Migration die demokratische Mitte beenden.»
Außerdem: Die irreguläre Migration müsse gegebenenfalls auch «mit physischer Gewalt» aufgehalten werden. Auch an Flughäfen werde der Pass kontrolliert, und fügte noch hinzu:
«Versuchen Sie mal in den USA einfach durch die Passkontrolle zu rennen.»-