Um den weltweiten, notwendigen Kampf gegen den Rassismus nicht den durchgeknallten deutschen Sprachpädagogen und heillosen *, / und großen-I-Fetischisten zu überlassen, und falls Sie, meine Damen und Herren, nach der monatelangen Zwangsbeschäftigung mit Typen wie Söder, Merz und ähnlich gestrickten Widerlingen noch Kotze und Galle übrig haben, biddeschön, bei diesem Büchlein über den ganz normalen deutschen Kolonialismus werden Sie sich wünschen, Sie hätten noch ordentlich Reste in Magen und Gedärmen:
„Das Prachtboot
Wie Deutsche die Kunstschätze der Südsee raubten“
von Götz Aly
Das Tagebuch
18.10.21
Grüne Ein- und AussichtenHeute: Robert Habeck
„Es ist tatsächlich so, dass wir gerade ein Stück weit grüne Geschichte schreiben.“
Ja, seh ich auch so. Kaum geschrieben, schon Geschichte.
Ja, seh ich auch so. Kaum geschrieben, schon Geschichte.
17.10.21
Aus meinem Nähkästchen:Was weg is, is weg
Kommt schon mal vor. In letzter Zeit aber immer häufiger. Stundenlang vor nem leeren Bildschirm, die eine Idee, sie zündet nicht, es passt nicht, es stimmt nicht, es läuft überhaupt nicht. Mir fehlen quasi die Worte. Und was da ist, ist Schrott.
Gestern Nacht noch hab ich dann den irgendwie offensichtlich nicht ganz nachvollziehbaren, 40 Zeilen überlangen Buchstabensalat wegen seiner irgendwie offensichtlichen Nichtnachvollziehbarkeit letztendlich in den Orkus geschickt. Manchmal geht‘s halt nicht anders. Denn wir wissen ja: Nur Old Shatterhand ist unfehlbar. Oder kennen Sie noch jemanden?
Ja, ja. Woelki.
Ach, ich wollt jetzt gar nicht mit Ihnen rumdisputieren. Ich wollte nur noch eben hier das hin tippen, was von dem lustigen Wörterhaufen Sinniges übrig geblieben war:
Weil wohl gestern der „Internationale Tag für die Beseitigung der Armut“ irgendwo begangen wurde, hatte ich angenommen, dass unser Oberfinanzexperte und Efffedddddepeeeeh-Fiffi Christian Lindner extra diesen Tag dafür ausgesucht hat, sich schon mal öffentlich zum Bundesfinanzminister der künftigen Bundesähampelregierung zu erklären.
Aber ich hab mich da vertan: Das war kein Witz. Nicht mal Zynismus. Und deshalb kam bisher wohl auch niemand auf die Idee zu lachen.
Gestern Nacht noch hab ich dann den irgendwie offensichtlich nicht ganz nachvollziehbaren, 40 Zeilen überlangen Buchstabensalat wegen seiner irgendwie offensichtlichen Nichtnachvollziehbarkeit letztendlich in den Orkus geschickt. Manchmal geht‘s halt nicht anders. Denn wir wissen ja: Nur Old Shatterhand ist unfehlbar. Oder kennen Sie noch jemanden?
Ja, ja. Woelki.
Ach, ich wollt jetzt gar nicht mit Ihnen rumdisputieren. Ich wollte nur noch eben hier das hin tippen, was von dem lustigen Wörterhaufen Sinniges übrig geblieben war:
Weil wohl gestern der „Internationale Tag für die Beseitigung der Armut“ irgendwo begangen wurde, hatte ich angenommen, dass unser Oberfinanzexperte und Efffedddddepeeeeh-Fiffi Christian Lindner extra diesen Tag dafür ausgesucht hat, sich schon mal öffentlich zum Bundesfinanzminister der künftigen Bundesähampelregierung zu erklären.
Aber ich hab mich da vertan: Das war kein Witz. Nicht mal Zynismus. Und deshalb kam bisher wohl auch niemand auf die Idee zu lachen.
16.10.21
Es ist vollbracht!„Die Katastrophe ist, dass es immer so weiter geht.“
(Walter Benjamin)
So! Die Grenzen des Machbaren sind sondiert. Und nächste Woche werden die dann extra für den Ampelvertrag „behutsam, im gegenseitigem Respekt, aus Liebe zu Deutschland und in der ganz neuen Art, miteinander umzugehen und zu kommunizieren“ noch mal wie gehabt um einiges enger gezogen.
Und wie wenig wirklich von diesem Sondierungspapier zu halten ist, nämlich absolut nix-nada-nothing, hat am klarsten und mit seltener Offenheit und Ehrlichkeit die Oberstinkdrüse der CDU Friedrich Merz wie folgt ausgedrückt:
„Sie haben, wie ich finde, ein beachtliches Papier vorgelegt. Das ist ein Anlass zum Respekt und zur kritischen Selbstüberprüfung: Das hätten wir auch haben können.“
Und wie wenig wirklich von diesem Sondierungspapier zu halten ist, nämlich absolut nix-nada-nothing, hat am klarsten und mit seltener Offenheit und Ehrlichkeit die Oberstinkdrüse der CDU Friedrich Merz wie folgt ausgedrückt:
„Sie haben, wie ich finde, ein beachtliches Papier vorgelegt. Das ist ein Anlass zum Respekt und zur kritischen Selbstüberprüfung: Das hätten wir auch haben können.“
15.10.21
„Internationaler Hände-Wasch-Tag“
Hört sich so an, hat aber mit Corona nichts zu tun. Den hat sich die WHO ausgedacht und wurde zum 1. Mal am 15. Oktober 2008 begangen.
Und nicht, dass Sie denken, der „Internationale Hände-Wasch-Tag“ wäre auf dem „unschuldigen“ Mist des Vatikans entstanden. Da würde ein Tag ja gar nicht reichen.
Und nicht, dass Sie denken, der „Internationale Hände-Wasch-Tag“ wäre auf dem „unschuldigen“ Mist des Vatikans entstanden. Da würde ein Tag ja gar nicht reichen.
14.10.21
Über die Mühen der Ebene
„Eine Kuh macht ‚Muh!‘ Viele Kühe machen Mühe!“ (Robert Gernhardt)
Dass das Parlament und die Regierung kein Ponyhof ist, muss man mir nicht erzählen. Dass man überall v.a. Kompromisse machen muss, ebenso.
Nun zur Effffeddddepeeeh!
Normalerweise wäre hier für mich schon „Ende Gelände“. Weil ich aber heute einigermaßen gut drauf bin, will ich mal nicht so sein. Irgendwo heißt es bei Brechts „Mutter Courage“ - und im Wesentlichen hatte Brecht immer Recht:
„Wer mit dem Teufel frühstücken will, braucht einen sehr langen Löffel.“
Jetzt hinken solche Vergleiche natürlich immer ein wenig. Und hier ganz besonders. Denn im Gegensatz zur Effffeddddepeeeh gibt es den Teufel gar nicht. Mehr hab ich dazu nicht zu sagen.
Dass das Parlament und die Regierung kein Ponyhof ist, muss man mir nicht erzählen. Dass man überall v.a. Kompromisse machen muss, ebenso.
Nun zur Effffeddddepeeeh!
Normalerweise wäre hier für mich schon „Ende Gelände“. Weil ich aber heute einigermaßen gut drauf bin, will ich mal nicht so sein. Irgendwo heißt es bei Brechts „Mutter Courage“ - und im Wesentlichen hatte Brecht immer Recht:
„Wer mit dem Teufel frühstücken will, braucht einen sehr langen Löffel.“
Jetzt hinken solche Vergleiche natürlich immer ein wenig. Und hier ganz besonders. Denn im Gegensatz zur Effffeddddepeeeh gibt es den Teufel gar nicht. Mehr hab ich dazu nicht zu sagen.
13.10.21
Und wenn es selbst den allerletzten Menschen auf der Erde ...
… einen Schietdreck interessieren täte, der Kölner Stadtanzeiger schröbe immer noch nach Herzensmördergrubenlust synodalische Kampf- und Aufklärerartikel gegen Rainer Maria Woelki!
Heute z.B. auf Seite 1 den hier:
„Volle Bezüge in 'Auszeit'
Der Kölner Kardinal Rainer Woelki erhält während seiner Auszeit bis Anfang März 2022 die vollen Bezüge. Nach Angaben des Erzbistums wird der Erzbischof nach Besoldungsstufe B10 bezahlt, in der das Grundgehalt 13.771 Euro monatlich beträgt.“
Und diese 13.771 Penunzen kaspert sich der Erzbischof nicht eigenhändig sonntags aus den kölschen Klingelbeuteln. Nee, nee, all die schönen Penunzen kriegt er - wie ein stinknormaler Beamter - in Deutschland jeden Monat schlafwandlerisch vom Staat in seine Soutane geschustert. Selbst in seiner Auszeit.
Und in seiner Auszeit wollte Woelki, weil er ja nicht arbeiten darf – so hat er es jedenfalls seinen Schafen erzählt – was unerhört Hochinteressantes ausprobieren. Da wollte er ein langes, intensives Gespräch mit Gott führen. Und da denke ich doch, das soll er auch ruhig machen. Denn schaden kann‘s ja nicht. Ich finde nur 13.771 Ocken, meine lieben Herren Onkel Otto und Gesangsverein, das ist doch ganz schön happig für n bisschen Quatschen mitm lieben Gott, oder?!
Was anderes wär es natürlich, wenn Woelki die ganze Kohle nicht kriegen, sondern berappen müsste! Aber da geht bei den Brüdern doch wohl eher ein Kamel durch ein Nadelöhr ...
„Volle Bezüge in 'Auszeit'
Der Kölner Kardinal Rainer Woelki erhält während seiner Auszeit bis Anfang März 2022 die vollen Bezüge. Nach Angaben des Erzbistums wird der Erzbischof nach Besoldungsstufe B10 bezahlt, in der das Grundgehalt 13.771 Euro monatlich beträgt.“
Und diese 13.771 Penunzen kaspert sich der Erzbischof nicht eigenhändig sonntags aus den kölschen Klingelbeuteln. Nee, nee, all die schönen Penunzen kriegt er - wie ein stinknormaler Beamter - in Deutschland jeden Monat schlafwandlerisch vom Staat in seine Soutane geschustert. Selbst in seiner Auszeit.
Und in seiner Auszeit wollte Woelki, weil er ja nicht arbeiten darf – so hat er es jedenfalls seinen Schafen erzählt – was unerhört Hochinteressantes ausprobieren. Da wollte er ein langes, intensives Gespräch mit Gott führen. Und da denke ich doch, das soll er auch ruhig machen. Denn schaden kann‘s ja nicht. Ich finde nur 13.771 Ocken, meine lieben Herren Onkel Otto und Gesangsverein, das ist doch ganz schön happig für n bisschen Quatschen mitm lieben Gott, oder?!
Was anderes wär es natürlich, wenn Woelki die ganze Kohle nicht kriegen, sondern berappen müsste! Aber da geht bei den Brüdern doch wohl eher ein Kamel durch ein Nadelöhr ...
6.10.21
Vom Nutzen des rasenden Stillstands
Da ja zur Zeit offensichtlich nix los ist und alles wie im Tran vor sich hinschlufft oder mit ner Monatspackung „Ich bin okay, du bist okay“ in der Murmel nur noch um sich selber dreht, hab ich mir erlaubt, mich der Bewegung für ein paar Tage anzuschließen. Kurzurlaub!
Allerdings möchte ich euch, liebe Leser***!§$%&/()=?***innen, nicht völlig schutz- und witzlos der grausamen Einsamkeit überlassen. Zwei Tipps zum Überleben noch, was sonst:
Ein schmuckes, schmales Büchlein, das die gesellschaftliche, globale etc. etc. Situation – wie ich meine – fein und ganz vorzüglich auf den Punkt bringt, treffsicher, geistreich, radikal und durchaus humorvoll und sich wegliest wie nix:
„Dunkle Materie – Die Geschichte der Scheisse“
von Florian Werner
und eine wunderbare Country-CD für den Abgang:
„Triage“
von Rodney Crowell
(Am 13. bin ich wieder da. Bis denne.)
Allerdings möchte ich euch, liebe Leser***!§$%&/()=?***innen, nicht völlig schutz- und witzlos der grausamen Einsamkeit überlassen. Zwei Tipps zum Überleben noch, was sonst:
Ein schmuckes, schmales Büchlein, das die gesellschaftliche, globale etc. etc. Situation – wie ich meine – fein und ganz vorzüglich auf den Punkt bringt, treffsicher, geistreich, radikal und durchaus humorvoll und sich wegliest wie nix:
„Dunkle Materie – Die Geschichte der Scheisse“
von Florian Werner
und eine wunderbare Country-CD für den Abgang:
„Triage“
von Rodney Crowell
(Am 13. bin ich wieder da. Bis denne.)
5.10.21
Es ist besser ...
Es ist besser, statt sich zum Voyeur der lächerlichen Metamorphose einer noch lächerlicheren künftigen Ampel-Regierung zu erniedrigen mitsamt der parallel laufenden schamlos abgewixten, christlich-demokratischen Abschlachtung von derem obersten Loser ...,
da ist es doch besser, zum nächsten, noch halbwegs gutsortierten Plattenladen zu pilgern, um sich dort mit der Doppel-CD „1970 live at the Carnegie Hall“ aus der Archives-Serie von Neil Young zu bereichern.
23 Nummern von und mit Neil Young, „nur“ mit akkustischer Gitarre und ab & zu am Klavier, vor 51 Jahren und einem berauschten Publikum zelebriert, und keine Sekunde bis heute antiquiert oder sonstwie durchgenudelt. Das volle Programm: wie immer engagiert, wie immer sentimental wie auch immer voll drauf + hin und wieder zu kleinen Scherzen aufgelegt. That‘s all.
Hey, hey, Rock'n'Roll can never die.
***
Und passend dazu vielleicht noch 2 Buchtipps gefällig?
„Die Jahre der wahren Empfindung
Die 70er – eine wilde Blütezeit der deutschen Literatur“
von Helmut Böttinger
und
„Koloniales Erbe in Museen“
von Anna Greve
(V.a. bei letzterem, kommt dir alles wieder hoch. Sehr produktiv.)
da ist es doch besser, zum nächsten, noch halbwegs gutsortierten Plattenladen zu pilgern, um sich dort mit der Doppel-CD „1970 live at the Carnegie Hall“ aus der Archives-Serie von Neil Young zu bereichern.
23 Nummern von und mit Neil Young, „nur“ mit akkustischer Gitarre und ab & zu am Klavier, vor 51 Jahren und einem berauschten Publikum zelebriert, und keine Sekunde bis heute antiquiert oder sonstwie durchgenudelt. Das volle Programm: wie immer engagiert, wie immer sentimental wie auch immer voll drauf + hin und wieder zu kleinen Scherzen aufgelegt. That‘s all.
Hey, hey, Rock'n'Roll can never die.
***
Und passend dazu vielleicht noch 2 Buchtipps gefällig?
„Die Jahre der wahren Empfindung
Die 70er – eine wilde Blütezeit der deutschen Literatur“
von Helmut Böttinger
und
„Koloniales Erbe in Museen“
von Anna Greve
(V.a. bei letzterem, kommt dir alles wieder hoch. Sehr produktiv.)