Das Tagebuch

15.12.21
Schöne Aussichten
Die ‚Leipziger Volkszeitung‘, und die muss es ja wissen, schreibt:
„Corona in Sachsen:
Ministerpräsident Kretschmer sieht Licht am Ende des Tunnels“
Wiglaf Droste hätte gesagt: „Wenn das mal nicht der entgegen kommende Zug ist.“ Zumal, würde ich heute hinzufügen, in Sachsen das Virus bei weitem nicht die Nr.1 der tödlichen Gefahren ist, sondern der Sachse selber. Denn nicht umsonst wird überall außer­halb von Sachsen dazu aufgerufen, diese Gegend (i.e. Sachsen) weiträumig zu umfahren.
14.12.21
Liebe, teure, werte UNO!
Das passt ja mal wieder wie der Faustschlag aufs Auge:
Heute „Internationaler Gedenktag für die Intellektuellen“
und morgen
„Welttag der Affen“.
13.12.21
Nummer 41
Das 41. Studioalbum ist raus. „Barn“ heißt es und ist von … na … na? Richtig.
Von Neil Young und Crazy horse
Kaufen. Aber sofort.
10.12.21
Der eine sagt so, der andere sagt: „Ich sag mal so.“
Der ‚Kölnische Stadtanzeiger‘ fragt den früheren Kanzleramtschef Helge Braun:
„Herr Braun, Sie wollen CDU-Chef werden. Warum ist es wichtig, dass Sie das Rennen machen – und nicht Friedrich Merz oder Norbert Röttgen?“
„Ich will ein Angebot machen, das die Parteiarbeit in den Mittel­punkt stellt. Wir brauchen einen fröhlichen und sehr teamorientier­ten Ansatz. Wir müssen die CDU Breit und modern aufstellen. Da gibt es viel zu tun. Es geht diesmal um die Selbsterneuerung der CDU – und nicht jetzt schon um die Frage, wer Kanzlerkandidat der CDU werden soll.“
Und so weiter.
Der ‚Kölnische Stadtanzeiger‘ hat aber auch Norbert Röttgen gefragt, der ebenfalls CDU-Chef werden will:
„Herr Röttgen, Sie wollen CDU-Chef werden. Warum ist es wichtig, dass Sie das Rennen machen – und nicht Friedrich Merz oder Helge Braun?“
„Ich will ein Angebot machen, das die Parteiarbeit in den Mittel­punkt stellt. Wir brauchen einen fröhlichen und sehr teamorientier­ten Ansatz. Wir müssen die CDU Breit und modern aufstellen. Da gibt es viel zu tun. Es geht diesmal um die Selbsterneuerung der CDU – und nicht jetzt schon um die Frage, wer Kanzlerkandidat der CDU werden soll.“
Und so weiter ging‘s auch da.
Dann hat der ‚Kölnische Stadtanzeiger‘ aber selbstverständlich auch noch den Friedrich Merz gefragt:
„Herr Merz, Sie wollen CDU-Chef werden. Warum ist es wichtig, dass Sie das Rennen machen – und nicht Norbert Röttgen oder Helge Braun?“
„Ich will ein Angebot machen, das die Parteiarbeit in den Mittel­punkt stellt. Wir brauchen einen fröhlichen und sehr teamorientier­ten Ansatz. Wir müssen die CDU Breit und modern aufstellen. Da gibt es viel zu tun. Es geht diesmal um die Selbsterneuerung der CDU – und nicht jetzt schon um die Frage, wer Kanzlerkandidat der CDU werden soll.“

Und jetzt sagen Sie bitte nicht, die Kölner Rundschau gibt's ja gar nicht.
9.12.21
Zum 1. Arbeitstag der großen Ampelei …
… ist mir, so sehr ich mir auch Mühe gegeben habe, nüschts eingefallen.
8.12.21
Jetz gehtz aba lohos!
„Mehr Fortschritt wagen“
Nach „Mehr Volkswagen“ und „Mehr Demokratie wagen“, nach „Mehr Birne“ und „Mehr basta! wagen“ jetzt also laut Ampeldevise „Mehr Fortschritt wagen“. Fragt sich nur: Welchen Fortschritt?
Ja, welchen Fortschritt hätten‘s denn gern? Fortschritt à la Äfffe­ddddddpeee - „Wir sind das scheißegale Neo-Liberale“? Oder Olafs geniale „Mehr wumms wagen“ oder ganz einfach nur „Mehr Kinder­wagen“?
Ich wage da mal weisszusagen: Nach den ersten 100 Probetagen wird‘s wahrscheinlich höchstens heißen: „Jetzt 100 Prozent noch mehr Hoffnung haben kann nicht schaden“. Oder man versucht es ein letztes Mal mit einem alten, gutbewährten Selbstverarschungs­mittel, mit „Mehr oder weniger Gottvertrauen!“ Vielleicht klappt's. Und vielleicht hammer ja doch noch 'ne zweite Erde im Kofferraum. Zu Risiken und Nebenwir­kungen lesen Sie am besten die Packungs­beilagen. Oder fragen se doch Ihren Arzt oder sonst wen.
7.12.21
Kommen wir nun zu einer Frage,
die uns allen seit einiger Zeit wie kaum eine andere unter den Nägeln brennt:
Hat Peter Altmeier, der scheidende, adipöse Bundeswirtschaftsmi­nister, wirklich abgenommen und wenn ja wieviel?
Die investigative ‚Süddeutsche Zeitung‘, das Leib- und Magenblatt aller Fettsüchtigen, hat keine Kosten, Mühen und ministerielle Ein­ladungen zu absolut unverantwortlichen Sauf- und Freßorgien in diversen Berliner Kalorientempeln gescheut und berichtet heute:
„Peter Altmeier, 63, scheidender Bundeswirtschaftsminister, freut sich, dass die alte Jacke wieder passt. Er habe abgenommen, sagte der CDU-Politiker der Bild-Zeitung. "Wie viel genau, wird noch nicht verraten. Aber der Knopf meiner Anzugsjacke saß noch nie so gut." Zum Frühstück gebe es jetzt nur noch zuckerfreies Müsli mit Hei­delbeeren und Ananas, zum Abendessen mageres Hühnchen. „Das hilft.“
Schreibt die ‚Süddeutsche Zeitung'.
6.12.21
„Nikolaus, ko~o~omm in~n unsa Haus ...
… pack die großen Taschen aus,
Lustig, lustig trallerallala!
Heut ist Nikolausabend da,
heut ist Nikloausabend da!

Stell das Pferdchen unter den Tisch,
daß es Heu und Hafer frißt.
Lustig, lustig trallerallala,
heut ist Nikolausabend da!

Heu und Hafer frißt es nicht,
Zuckerplätzchen kriegt es nicht.
Lustig, lustig trallerallala,
heut ist Nikolausabend da!“

Der Olaf Scholz hat ausgepackt.
Ampel steht, Klappe zu und Affe tot.
Lustig, lustig trallerallala!
Heut ist Nikolausabend da,
heut ist Nikolausabend da!

(Alte Volksweise)
5.12.21
Zur ‚Kriminalgeschichte des Christentums'
Es wird zum Ende hin, zum showdown noch mal richtig spannend. Dafür liefert ‚Katho­lisch.de', die website der katholischen Kirche in Deutschland, freundlicherweise sogar die Munition:
„Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat für Gutachter, Me­dienanwälte und Kommunikationsberater im Zuge der Missbrauchs­aufarbeitung rund 2,8 Millionen Euro ausgegeben. An Missbrauchs­opfer sei zur Anerkennung ihres Leids seit 2010 knapp 1,5 Millionen Euro gezahlt worden.“
Heuer, liebe Gemeinde, begehen wir den 2. Advent, und obwohl wir zum Verrecken nicht an die Ankunft des lieben, süßen Jesuleins in zweieinhalb Wochen glauben mögen, wollen wir wie gesagt ‚heuer‘ mal nicht so sein, sondern nur kurz nachrechnen:
2,8 Millionen Euro, also für ca. zwei Handvoll, sagen wa 10 (wir sind ja manchmal auch n bisken großzügig und huldvoll bis sanftmütig) für 10 vom Ober-Kretin Woelki selber angeheuerte Anwälte und Pro­pa­ganda-Fachkräfte!
Und dagegen 1,5 Millionen Euro für all die de facto nach wie vor ungezählten Opfer der segensreichen Pillermänner in Christo! (Wieviele waren das noch? Ach, wer weiß das schon.)
Fazit:
quod erat demonstrandum.

p.s.:
Manchmal glaube ich ja auch was, und zwar: Falls damals vor 2021 Jahren herum überhaupt wer in dieser Kinderkrippe gelegen hat, glaube ich, dass da vielleicht, in 3 Teufels Namen, ein ganz anderes Wesen aufgepäppelt worden ist …
Aber ... wer will das wissen...