Wochenendausgabe, 1. Seite, rechts oben:
„Hexen von heute
Cyberhexen, WitchTok, Zauberei:
Ist das Esoterik oder Feminismus?
Ein Besuch bei modernen Hexen
48 – 49“
Junge, Junge! Wenn das für euch immer noch ne Frage ist …
na, dann gute Nacht, Marie!
Das Tagebuch
26.10.24
Guten Morgen, hallo taz!
25.10.24
Geschichte wird gemacht (Es geht voran.)
„Im Streit um den richtigen Weg im Kampf gegen Antisemitismus haben fünf prominente Berliner Abgeordnete und Senatoren die Linkspartei verlassen.“ Schreibt die ‚taz‘.
Ach Gottchen, ja, die ‚taz‘. Kaum schreibt sie was, muss man den Krempel wieder grade rücken.
Allein das Wort ‚Streit‘. Da geht’s schon los. Streit?! Muss das denn immer sein? Ja, klar. Und dabei kann man doch so herrlich streiten, über dies & das, über ditte & datte, ja, und über Abermillionen unterschiedliche Meinungen, also praktisch über alles. Ja, man kann über alles streiten, nur nicht darüber, ob 1 und 1 zwei sind. Das hat nun mal irgendjemand irgendwann festgelegt, und seitdem halten sich halt alle dran, auch Gott und all die andern.
Dann gibt’s da noch die beliebten Sonderfälle, zum Beispiel die unterschiedlichen Geschmäcker. Dazu stellten schon die sog. Alten Römer für immer fest: „De gustibus non est disputandum! Über Geschmäcker lässt sich nicht streiten.“ Wobei ich persönlich, wenn ich mir so bestimmte Leute angucke. (Aber lassen wir das. Wer im Glashaus sitzt, sagt meine Frau ...)
Was wollt ich überhaupt noch mal? Ach, ja:
Ausgangspunkt war der von einigen Berliner Linken angeprangerte Antisemitismus bei den Berliner Linken. Jetzt kennt man ja einen regelrechten Haufen an unterschiedlichsten Antisemitismen. Es gibt da sone und solche, durchgeknallte und extrem durchgeknallte, den radikalsten aber hatte sich der große deutsche Führer Adolf Hitler ausgedacht, den „eliminatorischen Antisemitismus“ mit der Endlösung als Endziel.
Und obwohl keine islamistische Massen-Demo ohne Parolen wie „Tod den Juden!“ auskommt, und keine amtliche Regierungserklärung von Hamas, Hisbollah und Iran auf die Forderung verzichtet, Israel von der Landkarte zu tilgen, und diese finsteren Gestalten haargenau den eliminatorischen Antisemitismus in die Tat umsetzen wollen, konnte man sich innerhalb der Berliner Linken nicht darauf verständigen, den exakten Begriff, nämlich den „eliminatorischen Antisemitismus“ für den islam. Terror in ihrer Anti-Antisemitismus-Resolution zu benutzen.
Ich mein, unter Umständen fällt einem ja eine solche Entscheidung vielleicht auch sowieso noch etwas schwerer, wenn man sich dran gewöhnt hat, die todesmutigen, edlen Helden von Hamas und Hizbollah als legitime Widerstandskämpfer zu bezeichnen und lobzuhudeln, Tag und Nacht mit so’nem Palästinenserlappen durch die Gegend zu rennen, stundenlang "Apartheit und Völkermord" brüllend Gefahr zu laufen, möglicherweise sogar intellektuell hinter so einer intelligenten Person wie Greta Thunberg zurückzufallen.
Wer weiß.
Ach Gottchen, ja, die ‚taz‘. Kaum schreibt sie was, muss man den Krempel wieder grade rücken.
Allein das Wort ‚Streit‘. Da geht’s schon los. Streit?! Muss das denn immer sein? Ja, klar. Und dabei kann man doch so herrlich streiten, über dies & das, über ditte & datte, ja, und über Abermillionen unterschiedliche Meinungen, also praktisch über alles. Ja, man kann über alles streiten, nur nicht darüber, ob 1 und 1 zwei sind. Das hat nun mal irgendjemand irgendwann festgelegt, und seitdem halten sich halt alle dran, auch Gott und all die andern.
Dann gibt’s da noch die beliebten Sonderfälle, zum Beispiel die unterschiedlichen Geschmäcker. Dazu stellten schon die sog. Alten Römer für immer fest: „De gustibus non est disputandum! Über Geschmäcker lässt sich nicht streiten.“ Wobei ich persönlich, wenn ich mir so bestimmte Leute angucke. (Aber lassen wir das. Wer im Glashaus sitzt, sagt meine Frau ...)
Was wollt ich überhaupt noch mal? Ach, ja:
Ausgangspunkt war der von einigen Berliner Linken angeprangerte Antisemitismus bei den Berliner Linken. Jetzt kennt man ja einen regelrechten Haufen an unterschiedlichsten Antisemitismen. Es gibt da sone und solche, durchgeknallte und extrem durchgeknallte, den radikalsten aber hatte sich der große deutsche Führer Adolf Hitler ausgedacht, den „eliminatorischen Antisemitismus“ mit der Endlösung als Endziel.
Und obwohl keine islamistische Massen-Demo ohne Parolen wie „Tod den Juden!“ auskommt, und keine amtliche Regierungserklärung von Hamas, Hisbollah und Iran auf die Forderung verzichtet, Israel von der Landkarte zu tilgen, und diese finsteren Gestalten haargenau den eliminatorischen Antisemitismus in die Tat umsetzen wollen, konnte man sich innerhalb der Berliner Linken nicht darauf verständigen, den exakten Begriff, nämlich den „eliminatorischen Antisemitismus“ für den islam. Terror in ihrer Anti-Antisemitismus-Resolution zu benutzen.
Ich mein, unter Umständen fällt einem ja eine solche Entscheidung vielleicht auch sowieso noch etwas schwerer, wenn man sich dran gewöhnt hat, die todesmutigen, edlen Helden von Hamas und Hizbollah als legitime Widerstandskämpfer zu bezeichnen und lobzuhudeln, Tag und Nacht mit so’nem Palästinenserlappen durch die Gegend zu rennen, stundenlang "Apartheit und Völkermord" brüllend Gefahr zu laufen, möglicherweise sogar intellektuell hinter so einer intelligenten Person wie Greta Thunberg zurückzufallen.
Wer weiß.
24.10.24
Vermehrung durch Zellenteilung
„Im Streit um den richtigen Weg im Kampf gegen Antisemitismus haben fünf prominente Berliner Abgeordnete und Senatoren die Linkspartei verlassen.“ Schreibt die ‚taz‘.
So könnte man auch sagen: Die Linken bleiben sich treu in ihrem traditionellen Selbstverständnis von einer nach wie vor lebenswichtigen Massenpartei. Oberster Grundsatz: Vermehrung durch Zellenteilung.
So könnte man auch sagen: Die Linken bleiben sich treu in ihrem traditionellen Selbstverständnis von einer nach wie vor lebenswichtigen Massenpartei. Oberster Grundsatz: Vermehrung durch Zellenteilung.
23.10.24
'nen ordentlichen Knall hat se auf jeden Fall
Aber jetzt dreht se völlig durch. Da will man sich mal ernsthaft eine Woche lang gänzlich aus dem Betriebsnudelsalat raushalten, dann wird da auch wieder nix draus:
„Wagenknecht stellt Bedingung für eine Koalition -
Thüringer CDU soll sich von Merz distanzieren.“
Irgendwie muss sie den 68er Spruch falsch verstanden haben:
„Seien wir realistisch – verlangen wir das Unmögliche!“
Oder sie hält sich tatsächlich für die Mutter Gottes.
„Wagenknecht stellt Bedingung für eine Koalition -
Thüringer CDU soll sich von Merz distanzieren.“
Irgendwie muss sie den 68er Spruch falsch verstanden haben:
„Seien wir realistisch – verlangen wir das Unmögliche!“
Oder sie hält sich tatsächlich für die Mutter Gottes.
18.10.24
Jaja, er noch mal!
Es vergeht zur Zeit kein Tag, Entschuldigung, an dem seine Visage einem nicht aus den Printmedien entgegen grinst, und man versteht gar nicht warum. Vor kurzem hab ich’s noch mal mit 'nem verschärften Rufmordversuch versucht, diesem Elend endlich ein Ende zu bereiten. Aber sie hören nicht auf. Beide nicht, er nicht und die Medien mitnichten. Wahrscheinlich brauchen sie sich ja. Ist vielleicht auch besser so. Denn sonst würden wir ahnungslosen Leser immer weiter ahnungslos durch die Weltgeschichte jodeln.
Wir würden zum Beispiel nicht erfahren, wie ein deutscher, weltberühmter Kindergartenparty-Moderator sich nicht entblödet, mit seinen 74 Jahren immer noch nicht in Würde altern zu können. Und wir würden auch nicht erfahren, welch erleuchtete Gedanken er sich als kulturindustrieller Ego-Automat und populärer Fernsehfritze so über Kindererziehung zu machen pflegt. Was ihm das lose Mundwerk vor Publikum ist, scheint ihm im Kreise der Familie bei der Zurichtung seiner Söhne eher die lockere Hand gewesen zu sein und fühlt sich dabei gut aufgehoben in der Tradition schwarzer Pädagogen:
„Leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen“,
und was die Folgen härterer Herangehensweisen angeht:
„‘ne anständige Tracht Prügel hat noch niemandem geschadet. Das sieht man doch an mir.“
Trotzalledem hat er auch ein Öhrchen für den wandelnden Zeitgeist, und der predigt heute in aller Bescheidenheit „Gewaltfreiheit“. Die man ihm natürlich auch sofort abkauft:
"Dass ich meinem Sohn eine gefegt habe, tut mir heute noch leid."
Ja, nee, is klar.
(Wenn mein Vater so drauf gewesen wäre wie dieser Volksheld und Familien-Heiopei und den heißen Spiegelpfeifen seine Erziehungsweisheiten in dieser läppischen unglaublichen Art in deren Aufnahmegeräte gelabert hätte, hätte hätte, hätte... hätte ich ihm ... ich weiß gar nicht, wie ich's formulieren soll, ohne übermorgen Post von der Staatsanwaltschaft zu bekommen ...
,
P.s.:
Man kann in diesen Tagen übrigens keinen Artikel über ihn lesen, ohne in die aufwendig produzierten Abbildungen seiner geföhnten Bumsbirne zu gucken. Und für dieses Körperteil gibt es ein treffendes Wort, wonach ich hier pausenlos beim Tippen gesucht habe. Mir lag es die ganze Zeit auf der Zunge, doch es fiel mir zum Verrecken nicht ein. Ein einfaches Wort, das die komplette komplexe Thematik mit einem Schlag … halt stopp, ich hab es, jetzt hab ich es: Ohrfeigengesicht! Oder auch Backpfeifenvisage.
Wir würden zum Beispiel nicht erfahren, wie ein deutscher, weltberühmter Kindergartenparty-Moderator sich nicht entblödet, mit seinen 74 Jahren immer noch nicht in Würde altern zu können. Und wir würden auch nicht erfahren, welch erleuchtete Gedanken er sich als kulturindustrieller Ego-Automat und populärer Fernsehfritze so über Kindererziehung zu machen pflegt. Was ihm das lose Mundwerk vor Publikum ist, scheint ihm im Kreise der Familie bei der Zurichtung seiner Söhne eher die lockere Hand gewesen zu sein und fühlt sich dabei gut aufgehoben in der Tradition schwarzer Pädagogen:
„Leichte Schläge auf den Hinterkopf erhöhen das Denkvermögen“,
und was die Folgen härterer Herangehensweisen angeht:
„‘ne anständige Tracht Prügel hat noch niemandem geschadet. Das sieht man doch an mir.“
Trotzalledem hat er auch ein Öhrchen für den wandelnden Zeitgeist, und der predigt heute in aller Bescheidenheit „Gewaltfreiheit“. Die man ihm natürlich auch sofort abkauft:
"Dass ich meinem Sohn eine gefegt habe, tut mir heute noch leid."
Ja, nee, is klar.
(Wenn mein Vater so drauf gewesen wäre wie dieser Volksheld und Familien-Heiopei und den heißen Spiegelpfeifen seine Erziehungsweisheiten in dieser läppischen unglaublichen Art in deren Aufnahmegeräte gelabert hätte, hätte hätte, hätte... hätte ich ihm ... ich weiß gar nicht, wie ich's formulieren soll, ohne übermorgen Post von der Staatsanwaltschaft zu bekommen ...
,
P.s.:
Man kann in diesen Tagen übrigens keinen Artikel über ihn lesen, ohne in die aufwendig produzierten Abbildungen seiner geföhnten Bumsbirne zu gucken. Und für dieses Körperteil gibt es ein treffendes Wort, wonach ich hier pausenlos beim Tippen gesucht habe. Mir lag es die ganze Zeit auf der Zunge, doch es fiel mir zum Verrecken nicht ein. Ein einfaches Wort, das die komplette komplexe Thematik mit einem Schlag … halt stopp, ich hab es, jetzt hab ich es: Ohrfeigengesicht! Oder auch Backpfeifenvisage.
17.10.24
„Internationaler Tag für die Beseitigung der Armut“
Egal, wo dieser Tag auch begangen wird, auf den Müllkippen von Bamgladesh, auf dem Petersplatz in Rom oder vor dem Trump-Tower von Doofmann Trump oder sonst wo – egal auch, welche Arten der Armut die Erfinder dieses Tages vor Augen hatten, Mitglieder der FDP wird man dort jedenfalls mit Sicherheit nicht finden.
(So, drei mal diese Kreaturen in Folge .. das reicht jetzt aber auch.)
(So, drei mal diese Kreaturen in Folge .. das reicht jetzt aber auch.)
16.10.24
Die Strack im Haus erspart uns nicht den Zimmermann(noch mal Äfffffeddddddpeeeeh)
Es ist etwas still um sie geworden, da sie jetzt ins EU-Parlament verschoben wurde und dort, wie der Stadtanzeiger so schön schreibt, „ihre dominante Art nicht so gut ankommt.“
Oder wie Frau Strack-Zimmermann selber ausführt:
„Wer Strack-Zimmermann zuhören will, interessiert sich nicht zwingend für die 22 Redner, die vor mir gesprochen haben.“
„Wer Strack-Zimmermann zuhören will, interessiert sich nicht zwingend für die 22 Redner, die vor mir gesprochen haben.“
15.10.24
Interessantes aus der Welt der Parteienheute: die Äfffffeddddddpeeeeh
Der Kölner Stadtanzeiger vermeldet:
„Junge Liberale wollen mit Rentenbeiträgen spekulieren -
FDP-Abgeordnete plädieren für eine deutliche Ausweitung der Aktienrente“
Nichts kriegt man auf Erden geschenkt; nichts ist umsonst; nicht einmal der Tod. Denn der – das hat ein ganz pfiffiger Weltökonom vor kurzem herausgefunden – kostet zumindest das Leben. Das heißt im Umkehrschluss aber auch: Es gibt nichts, was man hier nicht kaufen könnte; denn da, wo alles zur Ware wird, ist auch alles käuflich. Sogar der Verkäufer.
Das ist jetzt nicht unbedingt in jedem Fall schön; das kann sich auch heutzutage keiner mehr leisten. Und das ist der Grund, warum es der FDP so schlecht geht.
Die Renten zum Spekulationsobjekt zu machen, da können auch nur Leute drauf kommen, für die es normal ist, schon im Kindergarten ihre Großeltern zu verkloppen und zur Hochzeit auf Sylt mit dem Privatflieger vorzufliegen.
FDP - Die Liberalen
Unser Motto:
Eure Armut kotzt uns an!
„Junge Liberale wollen mit Rentenbeiträgen spekulieren -
FDP-Abgeordnete plädieren für eine deutliche Ausweitung der Aktienrente“
Nichts kriegt man auf Erden geschenkt; nichts ist umsonst; nicht einmal der Tod. Denn der – das hat ein ganz pfiffiger Weltökonom vor kurzem herausgefunden – kostet zumindest das Leben. Das heißt im Umkehrschluss aber auch: Es gibt nichts, was man hier nicht kaufen könnte; denn da, wo alles zur Ware wird, ist auch alles käuflich. Sogar der Verkäufer.
Das ist jetzt nicht unbedingt in jedem Fall schön; das kann sich auch heutzutage keiner mehr leisten. Und das ist der Grund, warum es der FDP so schlecht geht.
Die Renten zum Spekulationsobjekt zu machen, da können auch nur Leute drauf kommen, für die es normal ist, schon im Kindergarten ihre Großeltern zu verkloppen und zur Hochzeit auf Sylt mit dem Privatflieger vorzufliegen.
FDP - Die Liberalen
Unser Motto:
Eure Armut kotzt uns an!
14.10.24
Eigentlich hatt' ich ihn schon regelrecht vergessen
Aber dann kam er doch noch mal aus der Mottenkiste gekrabbelt und angefressen, wie er war, rülpste er seinen ganzen „beruflichen“ Frust ’n’Ärger zwischen zwei Pappdeckel vom Heyne-Verlag, der für solche Machwerke auch zuständig ist.
Wer sich begeistern kann über einen Tsunami aus Eigenlob, Selbstmitleid und eher schlecht unterdrückter Frauenverachtung, ewiger Besserwisserei ohne Substanz, Unterhaltungspopulismus für die Doofen, Egomanie und Machogetue und -gehabe aus dem letzten Jahrhundert, der muss sich noch leider etwas gedulden, denn die Riesenstapel mit seinen albernen Bekenntnissen werden erst in 2 Tagen in die Gänge der Mayerschen Buchhandlungen zum Drüberstolpern vollgestapelt.
Hier nun die Vorausbesprechung eines Experten, der das Teil nicht gelesen haben muss, weil er sich denken kann, was da so drin steht.
Here we go!
***
Wenn er gegen den in der Tat schwer bekloppten Genderismus im WDR und allen ähnlichen geschlossenen Anstalten losledert; wenn er, der 74 Jahre alte, vollkommen antiquierte „Wetten, dass...“-Hase, sich über die grenzenlose Flachheit des Fernsehens von heute aufplustert, über ein Medium, das aber immer schon so war, und er, die schauspielerische Niete, Nulpe und Supernase in una persona, deshalb in seiner aktiven Glotzenzeit jahrzehntelang davon auch ganz gut hatte leben können; wenn er, der große, unerschrockene Wortzauberer und Immer-seine-Meinung-Sager, immer wieder zutiefst beklagt, einen ebenso antiquierten Begriff wie „Zigeunerschnitzel“ nicht mehr 60 x pro Minute öffentlich in den Mund nehmen zu dürfen; wenn er dementsprechend den simplen Rassismus im „Negerkuss“ und „Sarotti-Mohr“ auch nicht zu erkennen vermag, und wenn er im ‚Spiegel‘ vor sich hinfabuliert, man könne „heute längst nicht mehr sagen, was man denkt“, dann hat er es geschafft, dann hält er damit augenblicklich das Eintrittsticket für eine sehr feine, extraordinäre Gesellschaft in der Hand. Was ihm, wenn er es denn verstünde, aber auch nix ausmachen würde. Und was den Bereich Rechtsextremismus / Springerstiefel und Glatzen in Nadelstreifen betrifft - in diesem Zusammenhang erklärte er noch:
„Ich liebe alle Zuschauer, egal, ob sie schwarz oder weiß, arm oder reich sind.“
Mit diesem Satz bewies er wie schon mit allen Sätzen zuvor, dass er nun wirklich gar nichts kapiert hat. Insofern hat der Titel seines Opus „Ungefiltert – Bekenntnisse von einem,
der den Mund nicht halten kann“
zumindest etwas Wahres.
P.s.:
Das letzte Wort will er ja immer haben. Soll er auch haben:
„Heute ist es so, dass ich erst einmal nachdenke, bevor ich etwas sage." und fügte noch hinzu:
"Für mich ist das schlimm.“
Ja, für mich auch.
Wer sich begeistern kann über einen Tsunami aus Eigenlob, Selbstmitleid und eher schlecht unterdrückter Frauenverachtung, ewiger Besserwisserei ohne Substanz, Unterhaltungspopulismus für die Doofen, Egomanie und Machogetue und -gehabe aus dem letzten Jahrhundert, der muss sich noch leider etwas gedulden, denn die Riesenstapel mit seinen albernen Bekenntnissen werden erst in 2 Tagen in die Gänge der Mayerschen Buchhandlungen zum Drüberstolpern vollgestapelt.
Hier nun die Vorausbesprechung eines Experten, der das Teil nicht gelesen haben muss, weil er sich denken kann, was da so drin steht.
Here we go!
***
Wenn er gegen den in der Tat schwer bekloppten Genderismus im WDR und allen ähnlichen geschlossenen Anstalten losledert; wenn er, der 74 Jahre alte, vollkommen antiquierte „Wetten, dass...“-Hase, sich über die grenzenlose Flachheit des Fernsehens von heute aufplustert, über ein Medium, das aber immer schon so war, und er, die schauspielerische Niete, Nulpe und Supernase in una persona, deshalb in seiner aktiven Glotzenzeit jahrzehntelang davon auch ganz gut hatte leben können; wenn er, der große, unerschrockene Wortzauberer und Immer-seine-Meinung-Sager, immer wieder zutiefst beklagt, einen ebenso antiquierten Begriff wie „Zigeunerschnitzel“ nicht mehr 60 x pro Minute öffentlich in den Mund nehmen zu dürfen; wenn er dementsprechend den simplen Rassismus im „Negerkuss“ und „Sarotti-Mohr“ auch nicht zu erkennen vermag, und wenn er im ‚Spiegel‘ vor sich hinfabuliert, man könne „heute längst nicht mehr sagen, was man denkt“, dann hat er es geschafft, dann hält er damit augenblicklich das Eintrittsticket für eine sehr feine, extraordinäre Gesellschaft in der Hand. Was ihm, wenn er es denn verstünde, aber auch nix ausmachen würde. Und was den Bereich Rechtsextremismus / Springerstiefel und Glatzen in Nadelstreifen betrifft - in diesem Zusammenhang erklärte er noch:
„Ich liebe alle Zuschauer, egal, ob sie schwarz oder weiß, arm oder reich sind.“
Mit diesem Satz bewies er wie schon mit allen Sätzen zuvor, dass er nun wirklich gar nichts kapiert hat. Insofern hat der Titel seines Opus „Ungefiltert – Bekenntnisse von einem,
der den Mund nicht halten kann“
zumindest etwas Wahres.
P.s.:
Das letzte Wort will er ja immer haben. Soll er auch haben:
„Heute ist es so, dass ich erst einmal nachdenke, bevor ich etwas sage." und fügte noch hinzu:
"Für mich ist das schlimm.“
Ja, für mich auch.