Dpa hat ja auch sonst nix zu tun:
„Strahlend blauer Himmel und viel Sonnenschein. Der perfekte Tag für eine öffentliche Kissenschlacht. Etwa 100 Flashmobber haben sich am Samstag ab 15.00 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin getroffen, um den weltweiten "Pillow Fight Day" zu feiern. Über Facebook wurde dazu aufgerufen. Laut Polizei war diese Aktion nicht genehmigt.“
Pardon, aber geht noch weiter:
„Der 'World Pillow Fight Day' wird seit 2008 am ersten Samstag im April begangen und ist Teil des sogenannten "Urban Playground Movements". Öffentliche Orte werden dabei erobert und für Veranstaltungen genutzt, um daran zu erinnern, dass Menschen soziale Wesen sind. Damit soll auch ein Zeichen gegen nicht soziales Konsumverhalten gesetzt werden, wie zum Beispiel dem vielen Fernsehen. Jedes Jahr nehmen tausende Menschen in mehr als hundert Städten teil.“
Kannste dir nicht ausdenken!
Aber immerhin wohl effektiver als die ganze Margot Käsmann.
Das Tagebuch
1.4.16
Hallo, unkaputtbare FDP!!
Laut dpa sollt ihr ja jetzt schon wieder bei 10 Prozent liegen!
Als ich das las, bin ich erschrocken aufgeschreckt und hab gerufen „Das kann doch nicht sein! Das kann doch nicht sein! Das kann doch nicht sein!“ und noch ein Mal „Das kann doch wohl nicht wahr sein!“
Und dann, ja, dann erst guckte ich aufs Datum ...
Als ich das las, bin ich erschrocken aufgeschreckt und hab gerufen „Das kann doch nicht sein! Das kann doch nicht sein! Das kann doch nicht sein!“ und noch ein Mal „Das kann doch wohl nicht wahr sein!“
Und dann, ja, dann erst guckte ich aufs Datum ...
31.3.16
Kinders, wie die Zeit vergeht!
Das erste Viertel von 2016 hammer hinter uns, und mir war es manches Mal ein wenig zu flotti:
„Niemand nahm die Tagebücher des Franziskanermönchs zur Kenntnis; sie wurden erst 1956 in einer Bibliothek in Palma de Mallorca wiederentdeckt. Weitere 100 Jahre vergingen, bis die Außenwelt Notiz von den archäologischen Schätzen nahm.“ (Süddeutsche Zeitung, zit. v. Spiegel)
„Niemand nahm die Tagebücher des Franziskanermönchs zur Kenntnis; sie wurden erst 1956 in einer Bibliothek in Palma de Mallorca wiederentdeckt. Weitere 100 Jahre vergingen, bis die Außenwelt Notiz von den archäologischen Schätzen nahm.“ (Süddeutsche Zeitung, zit. v. Spiegel)
30.3.16
Was treibt eigentlich …Wolfgang Bosbach so,
unser alter Tunichgut und unkaputtbar' Haudegen?
Eins vorweg: Es ist - so vermute ich jedenfalls - an der Zeit, hier mal ein paar klärende Worte über unsern Sportsfreund Bosbach zu verlieren. Von Danny Dziuk, dem sehr sensiblen Berliner Songpoeten (aktuelle CD „Wer auch immer, was auch immer, wo auch immer“, siehe auch, wie immer: die links) und aufmerksamen Konsumenten meines Tagebuchs, stammen unter anderem die Sätze:
„Sag ma', wat soll das bei dir eigentlich immer mit diesem Bosbach? Dauernd dieser Bosbach! Diese Nulpe spielt doch überhaupt keine Rolle! Der ist doch vollkommen unwichtig. Der nervt, geht einem auf die Eier und sitzt mit seinem Anzug in jeder 2. Talkshow rum. Dasis alles. Wat soll der da auch noch in deinem Tagebuch, der Bosbach, dieser ...“
Inzwischen war ich etwas kleinlaut geworden. Im Prinzip hatte er ja Recht. Bosbach ist ja auch völlig unwichtig, geht aufe Eier und sitzt in jeder 2. Talkshow rum. Mit seinem Anzug. Und spielt wahrscheinlich auch keine Rolle. Der is eben so. Ob der allerdings eine Nulpe ist, kann ich jetzt gar nicht sagen. Egal. Auf jeden Fall ist der mir als extrem populäre populistische Knallcharge mit der Zeit bißl ans Herz gewachsen. Schließlich wurde er, seit er hier am 9. 3. 2013 zum 1. Mal Erwähnung fand, von mir bis heute weitere 53 Male verbraten. Tja, so sieht's aus.
Apropos!
Ich hab grad in seinen Terminkalender geschaut. Heut' hat er noch Osterferien. Aber ab morgen, da geht se wieder rund, die Provinz-CDU-Kleinkram-Knochenmühle! Und morgen isser in Overath, um 10.30 Uhr, da hält er eine Grußwortrede beim Festakt „25 Jahre Senioren-Union Overath", im Bürgerhaus Overath, Hauptstr. 25 in 51491 Overath. Kann jeder kommen, der kann. Und wer noch nie in Overath war … ich kenne Overath persönlich jetzt nicht - aber Overath is wahrscheinlich wie Berlin – immer eine Reise wert.
„Sag ma', wat soll das bei dir eigentlich immer mit diesem Bosbach? Dauernd dieser Bosbach! Diese Nulpe spielt doch überhaupt keine Rolle! Der ist doch vollkommen unwichtig. Der nervt, geht einem auf die Eier und sitzt mit seinem Anzug in jeder 2. Talkshow rum. Dasis alles. Wat soll der da auch noch in deinem Tagebuch, der Bosbach, dieser ...“
Inzwischen war ich etwas kleinlaut geworden. Im Prinzip hatte er ja Recht. Bosbach ist ja auch völlig unwichtig, geht aufe Eier und sitzt in jeder 2. Talkshow rum. Mit seinem Anzug. Und spielt wahrscheinlich auch keine Rolle. Der is eben so. Ob der allerdings eine Nulpe ist, kann ich jetzt gar nicht sagen. Egal. Auf jeden Fall ist der mir als extrem populäre populistische Knallcharge mit der Zeit bißl ans Herz gewachsen. Schließlich wurde er, seit er hier am 9. 3. 2013 zum 1. Mal Erwähnung fand, von mir bis heute weitere 53 Male verbraten. Tja, so sieht's aus.
Apropos!
Ich hab grad in seinen Terminkalender geschaut. Heut' hat er noch Osterferien. Aber ab morgen, da geht se wieder rund, die Provinz-CDU-Kleinkram-Knochenmühle! Und morgen isser in Overath, um 10.30 Uhr, da hält er eine Grußwortrede beim Festakt „25 Jahre Senioren-Union Overath", im Bürgerhaus Overath, Hauptstr. 25 in 51491 Overath. Kann jeder kommen, der kann. Und wer noch nie in Overath war … ich kenne Overath persönlich jetzt nicht - aber Overath is wahrscheinlich wie Berlin – immer eine Reise wert.
29.3.16
Das Lied vom Ende der Flüchtlingskrise
„Das Fazit des EU-Türkei-Gipfels ist, dass Europa es schaffen wird, auch diese schwierige Bewährungsprobe zu bestehen.“
(Merkel)
„Wir müssen Österreich und Europa zu einer Festung ausbauen.“ (Mikl-Leitner, Innenministerin)
Und jetzt alle:
„Wir schaffen das!“
(Merkel)
„Wir müssen Österreich und Europa zu einer Festung ausbauen.“ (Mikl-Leitner, Innenministerin)
Und jetzt alle:
„Wir schaffen das!“
28.3.16
Ostermontag(Mir ist keine andere Überschrift eingefallen)
Manchmal lohnt es sich tatsächlich, den 'Cicero', das Zentralorgan der Angeber und Eingebildeten, einen kurzen Moment lang durchzublättern, ein Laberblatt, das der Herausgeber diesen Monat ganz gegen sein knuffiges Grundgesetz „Was nichts kostet, is auch nix“ umsonst unter das angeblich nach 'Cicero'-Weisheiten lechzende Volk geworfen hat. Allerdings so völlig umsonst war die Aktion nicht, denn am Ende eines Lobhudelartikels über Thea Dorn fand ich diese Zeilen:
„Sie habe, erzählt Thea Dorn zum Schluss" (Ähm, wer Thea Dorn ist, merken se gleich selber!) „einmal in Gesellschaft von Angela Merkel ihre Enttäuschung darüber ausgedrückt, 'dass niemand mehr den Unterschied zwischen Konjunktiv I und Konjunktiv II kenne.' Die Erwiderung der Kanzlerin lautete: 'Aber dafür hat doch heute jeder eine Kranken- und Sozialversicherung.' Ja, gibt Thea Dorn zu verstehen, das könne man so sehen, verflossen auf ewig ist der einmalige geistige Höhepunkt dieses Landes, sind die glücklichen 25 Jahre von 1790 an. Einkehr gehalten habe das dümmste und flachste und politisch zugleich freundlichste Deutschland, das es je gegeben hat, 'eine fürchterliche Tragik'."
Ich kann mir nicht helfen, aber Frau Merkel wird mir von Tag zu Tag sympathischer. (Okayokayokay! Sagen wa mal: In Bezug auf diesen einen Punkt jetzt. Okay?) Ja, und dann kam das hier noch aus der Thea, der selbsternannten Göttlichen:
„Die Kanzlerin pilgert zwar nach Bayreuth, doch ich glaube nicht, dass sie eine tiefe emotionale und kulturelle Verbundenheit zu Deutschland empfindet.“
Junge, Junge! Da gehört schon was zu, eine CDU-Politikerin rechts zu überholen! Schlotterteig, ick hör dir schwabbeln. Thea, wie kann man nur so 'ne ausgebrochene Scheiße erzählen!
„Sie habe, erzählt Thea Dorn zum Schluss" (Ähm, wer Thea Dorn ist, merken se gleich selber!) „einmal in Gesellschaft von Angela Merkel ihre Enttäuschung darüber ausgedrückt, 'dass niemand mehr den Unterschied zwischen Konjunktiv I und Konjunktiv II kenne.' Die Erwiderung der Kanzlerin lautete: 'Aber dafür hat doch heute jeder eine Kranken- und Sozialversicherung.' Ja, gibt Thea Dorn zu verstehen, das könne man so sehen, verflossen auf ewig ist der einmalige geistige Höhepunkt dieses Landes, sind die glücklichen 25 Jahre von 1790 an. Einkehr gehalten habe das dümmste und flachste und politisch zugleich freundlichste Deutschland, das es je gegeben hat, 'eine fürchterliche Tragik'."
Ich kann mir nicht helfen, aber Frau Merkel wird mir von Tag zu Tag sympathischer. (Okayokayokay! Sagen wa mal: In Bezug auf diesen einen Punkt jetzt. Okay?) Ja, und dann kam das hier noch aus der Thea, der selbsternannten Göttlichen:
„Die Kanzlerin pilgert zwar nach Bayreuth, doch ich glaube nicht, dass sie eine tiefe emotionale und kulturelle Verbundenheit zu Deutschland empfindet.“
Junge, Junge! Da gehört schon was zu, eine CDU-Politikerin rechts zu überholen! Schlotterteig, ick hör dir schwabbeln. Thea, wie kann man nur so 'ne ausgebrochene Scheiße erzählen!
26.3.16
Karsamstag
Wie gesagt:
Gott ist tot.
Die Frage ist jetzt nur:
Wat machen wa nun?
Ich glaub', (Vorsicht, Stufe!)
ich fahr' für 'ne Woche weg.
(Nee, glaub' ich nich' - ich weiß es!)
((Und:==============ab.die.Post==============================ssssssssssssssssssssssssssiiitttttt...............................
Gott ist tot.
Die Frage ist jetzt nur:
Wat machen wa nun?
Ich glaub', (Vorsicht, Stufe!)
ich fahr' für 'ne Woche weg.
(Nee, glaub' ich nich' - ich weiß es!)
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