Das Tagebuch

21.1.19
Totale Mondfinsternis
Das hat uns auch noch grad gefehlt.
20.1.19
Internationaler Welttag der Jogginghose
Sie kennen alle das berühmte Foto von dem besorgten Bürger, der sich damals in Rostock-Lichtenhagen mit seiner urinierten Jogging­buchse und 'ner leergeschwappten Bierbüxe gröhlend vor dem brennenden Asylantenheim die Beine in den Fettbauch torkelte. Das Bild geht mir immer sso selbstkritisch durch den Kopp, wenn ich mir meine eigene Jogginghose anzieh.
(Andererseits: Was kann denn die Joggingbux dafür, dass sie so ...)
19.1.19
Alle Achtung Verfassungsschutz!
Die Arschlöcher für Deutschland werden jetzt auch vom Verfassung­sschutz beobachtet.Wozu? Was will er? Will er von denen noch was lernen? Oder will er denen wieder nur 'n paar Tipps geben?
(Ich hab noch zwei, drei Fragen auf Lager. Werden später nachge­reicht.)
18.1.19
Friedrich Merz
(Fürs Archiv)
Möchten Sie Neues von oder über Friedrich Merz erfahren?
Gibt's nix. Arbeitet halt für Blackrock. Wird aber – und mit Sicherheit nicht umsonst – seiner CDU den einen oder andern teuren Tipp geben, die Welt noch ein wenig schneller in den Arsch zu reiten.
17.1.19
Kurz ein vorletztes Wort zur Ditib,
dem türkisch-islamischen Watweißichfürn-Verband
In meiner unverbesserlichen, intoleranten Art & zwanghaften Vor­ur­teilsbegeisterung möcht' ich mal behaupten: Es gibt viele, viele Mög­lich­keiten, die kurze, kostbare Zeit, die wir hier auf Erden verbringen, zu verplempern und sich dabei sogar noch die Laune zu vermiesen - zum Beispiel indem man immer wieder und immer wieder mit Leuten diskutiert (oder auch nur redet), die alle offensichtlich unwiderruflich gegen 'nen Bretterzaun gebrettert resp. seit frühster Kindheit mit Wäscheklammern gepudert worden sind wie etwa, jetzt blind und wahllos rausgepickt, der Herr Trump und der Herr Erdogan. Oder auch das komplette ZK der deutschen Bischofskonferenz. Seit ich denken kann, folgte ich in entsprechenden Situationen dem guten, schönen, wahren Motto: Was soll ich mit dem sprechen? Lohnt sich nicht, weg damit, fahre er doch zum Teufel!
Doch in letzter Zeit hat sich da irgendwas verändert … Irgendetwas hat sich geändert … Heute seh' ich das alles etwas anders. Ich bin da einfach nicht mehr meiner Meinung. (Okay, das betrifft natür­lich nicht die Nazis, also AfD, Pegida, besorgte Bürger et cetera.)
Mit der Ditib zum Beispiel – Sie merken, ich komme zum Schluss – da müssen wir einen andern Weg finden, einen anderen Umgang pflegen, müssen wir lernen, miteinander zu reden, miteinander zu sprechen! (Die sind nun mal da! Ob das gut so ist oder nicht so gut, is' ja 'ne and're Frage.) Und für diese Art der Unterhaltung und damit man sein Gegenüber erst überhaupt versteht, verstehense, hab ich persönlich einen kleinen, feinen Trick parat: Wenn einer von diesen Ditib-Vögeln ir­gendwas behauptet ... einfach von seinem Gesagten das exakte Gegenteil nehmen – dann weiß man so ziemlich genau, was der gemeint hat.
Ja, ja, manchmal ist das sooo simpel!
Auf die Zukunft!
16.1.19
Das „Unwort des Jahres 2018“
Die Jury hat entschieden:
„Anti-Abschiebe-Industrie“
And the winner is
Alexander Dobrindt
Und so ist man – und so irre ist die Welt heute - versucht, Herrn Dobrindt für 'nen kreativen Kopf zu halten. Würde damit allerdings unverzeihlich das hübsche Wort „kreativ“ in den Dreck ziehen. Und höchstwahrscheinlich täte man dieser christ-sozialen Politkanaille sogar auch Unrecht, weil der Mann gar nicht der Erfinder der „Anti-Abschiebe-Industrie“ sein kann sondern nur sein christ-sozialer Ghostwriter. Denn selbst dafür ist dieser Dobrindt noch zu ober­dämlich.
15.1.19
Volkspartei SPD
Der 'Merkur' schlagzeilt:
„Todesfall erschüttert die SPD:
Maas und Gabriel trauern um frühere Putzfrau und Medien-Berühmtheit Susi Neumann“
Ich glaub's ja nich'.
14.1.19
Horst, der Schneemann kommt
Dpa meldet:
„Seehofer besucht Katastrophengebiet in Berchtesgaden“
Aber … ist das nicht schon wieder dieser Katastrophentourismus?
13.1.19
Es geht im Folgenden
um das vielleicht größte politische Problem
in unserem Land in diesem Jahr
'Die Zeit' berichtet von dem vielleicht größten politischen Problem in unserem Land in diesem Jahr:
„Tübingens grüner Oberbürgermeister Boris Palmer hat seine Partei aufgefordert, auf AfD-Wählerinnen und -Wähler zuzugehen:
'Die Sprachlosigkeit zwischen der AfD und den Grünen ist vielleicht das größte politische Problem in unserem Land in diesem Jahr. Wir als Partei mit staatspolitischer Verantwortung müssten uns überwin­den und einen integrativen Ansatz versuchen, der auch im AfD-Wähler erst mal den Demokraten sieht und nicht den Nazi', sagte Palmer der Bild am Sonntag.“ So 'Die Zeit'.
Und ich denke auch – genau so wie 'Die Zeit', die 'BamS' und der Boris, dass die Sprachlosigkeit zwischen der AfD und den Grünen vielleicht das größte politische Problem in unserem Land in diesem Jahr ...