Das Tagebuch

13.11.20
Freitag, der 13. für Trumpi, unser kleines Rumpelstielzchen
Nu isses amtlich: Trump‘s history!
Joe Biden 76,16 Millionen Stimmen (50,6%)
Donald Trump 71,53 Millionen Stimmen (47,6%)
12.11.20
Sachen gibt‘s, die gibt‘s ...
Der für seine nicht gerade überbordende Menschenliebe berühmte Sozialdemokrat und parlamentarische Beleidigungsexperte Herbert Wehner nannte ihn auch schon mal „Herr Hodentöter“, sehr wohl wissend, dass man bei einer solch unverbesserlichen Mega-Kanaille wie Jürgen Todenhöfer mit Rationalität, Höflichkeit, Geduld und guten Worten allenfalls auf Granit stoßen kann.
Selbst erfahrungsresistente Talkshowmaster und -masterinnen, die in lichten Momenten noch aus dem hinterletzten egomanen Schließ­muskel Entlarvendes hervorzaubern können, haben seit langem schon bei dem notorischen Nerventöter, Ex-CDU-Kreuz&Querdenker und manischen Jesus-Darsteller Jürgen Todenhöfer den Geist auf­gegeben und möchten ihn eigentlich nicht mehr in ihren Laberrun­den willkommen heißen.
Sie werden in der nächsten Woche aber wohl kaum drum herum kommen.
Denn heute Abend will Monsieur am Brandenburger Tor seinen 80. Geburtstag feiern und mit 1000 seiner Jünger und Jüngerinnen (Corona-bedingt) die alte, ehrwürdige Mutter CDU kreuzigen lassen. Und gleichzeitig eine neue Partei gebären: das „Team Todenhöfer“.
Noch irgendwelche Fragen?
Na, bitte.
11.11.20
Schall & Rauch
Erst nannten sie sich „Pegida“, dann „besorgte Bürger“ und seit neuestem „Querdenker“.
Tja. Und „Raider“ heißt jetzt „Twix“.
10.11.20
Rainer Langhans
oder
Was aus der Revolution geworden ist
Rainer Langhans, legendäres K1-“Mitglied“ und ich weiß nicht seit wieviel Wiedergeburten und also nun schon seit Ewigkeiten Mün­chens Esoterik-Tünnes Nr. 1, will seinen unheilbaren und aggressi­ven Prostata-Krebs nicht fachärztlich behandeln lassen, sondern versuchen, ihn mit altchinesischen Binsen, Hormonen, Yoga, Gaga und Ommommomm wegzulabern:
„Ich will den Krebs nicht als Feind, sondern als Freund sehen, mit dem man zusammen lebt."
Und das am heutigen „Internationalen Tag der Wissenschaft“!
Soll aber wohl bloß rainer Zuphall sein.
9.11.20
9. 11. …. 9. 11. … 9. 11. ….
Wat war denn da noch mal?
8 Möglichkeiten, mindestens …
Wer weiss denn so was?
9.11.20
Somewhere over the rainbow
"Somewhere over the rainbow, way up high,
There's a land that I have heard of once in a lulaby."

"Ich sag's nochmal auf deutsch...
Irgendwo hinterm Regenbogen
Gibt es ein Land,
von dem ich gehört hab,
Irgendwann mal
in einem Wiegenlied."
(Rio Reiser)
8.11.20
It‘s all over now, Baby Blue!
Wir können auch anders!
Geschichte wird gemacht,
es geht voran!
You will do it, Kamala!
7.11.20
Auf Nimmerwiedersehen, Mr Vollidiot!
You‘re fired!
6.11.20
40 Jahre Peta
Unter der Überschrift „Peta, die wohl bekannteste Tierschutz­organisation der Welt, wird 40“ lobhymnet der ‚Kölner naja Stadtanzeiger‘ den Verein u.a. mit den Worten:
„Kaum eine Gruppe sorgte für mehr Aufsehen, wenn es um den Tierschutz geht. Da übergossen sich Aktivisten mit Kunstblut und beschmierten damit Geschäfte und Designerklamotten. Da ließen sich Tierrechtler in Käfige sperren oder legten sich symbolisch ins Feuer. Es wurden Schockvideos veröffentlicht wie etwa jener Clip, in dem Fotos von geschlachteten Kühen, Hühnern und Lämmern gezeigt werden, während im Hintergrund ein Kinderchor 'Old Mac Donald had a farm' singt.“ usw. usw.
Das zum Thema Protest gegen die in der Tat widerliche Massen­tierhaltung und wie man sich zugleich auch als sog. Tierfreund im Elend der geschundenen Kreaturen suhlen, aufgeilen und dabei als was besseres dünken kann.
P.s.:
Leider fehlte in der obigen tollen Auflistung der „radikalen“ Plakatkam­pagnen komischerweise die beste und nun wahrhaft aufklärer­ische Peta-Hammer-Aktion: Eine Plakatserie mit jeweils 2 raum­füllenden Fotos, links irgendein Riesenhaufen abgemurkster Tiere und rechts eine Aufnahme von einem Leichenberg aus einem x-beliebigen Kon­zentrationslager der Nazis. Politisch wie ästhetisch als auch werbe­technisch und in menschenverachtender Hinsicht 1A zukunftswei­send auf der Höhe der Zeit.
P.p.s.:
Wer den Grund erfahren möchte, warum dieses gelungene Peta-Beispiel unerwähnt blieb, kann ja mal spasseshalber beim ‚Kölner Stadtanzeiger‘ nachfragen ...