Ich hatt‘ mich schon gewundert: Wat is dat heut‘ so ruhig hier in Kölle! Dann fiel‘s mir wie Kamellen vor die Pupillen: Corona-bedingt mit im Lappenkostüm an jeder Straßenecke unerträgliche Lieder grölen is dies Jahr nix! Ausgeknockt und downgelockt. Dazu unsere Seelentrösterin und Oberbürgermeisterin Henriette Reker:
„Man kann ja auch mal ein Buch über Karneval lesen.“
Ha! Ha! said the clown.
Das Tagebuch
11.2.21
Weiberfastnacht
10.2.21
In Bayern is aber auch was los!
Die ‚Augsburger Allgemeine‘ meldet:
„60 Jahre ist der Augsburger Bischof Bertram Meier, 53 Jahre sein Generalvikar Harald Heinrich. Auf den ersten Blick gehören sie keiner priorisierten Gruppe für eine Impfung gegen das Coronavirus an. Allerdings haben beide am letzten Wochenende bereits ihre zweite Impfung in einem Augsburger Caritas-Seniorenzentrum bekommen. Das bestätigte Bistumssprecher Ulrich Bobinger dem BR.“
Selbst im bayerischen Landtag war man ob solcher Ungebührlichkeiten ein klein wenig irritiert. So verglich z.B. der Fraktionschef der Grünen, Ludwig Hartmann, Meiers Verhalten mit einem „ungezogenen Vordrängeln wie beim Mittagessen in der Uni-Mensa," und betonte:
„Auch für den Bischof gilt: Einreihen in die Impfschlange und warten, bis er an der Reihe ist.“
Die zerknirschte Stellungnahme des Bischofs folgte auf dem bischofstypischen Büßerfuße:
„Dass meine Impfung in der Öffentlichkeit für Missverständnisse gesorgt hat, tut mir leid.“
Ha, ha! Said the clown.
Hätte nur noch gefehlt, dass er gesagt hätte: „Kommt nich wieder vor!“ (Nach der 2. Impfe.)
„60 Jahre ist der Augsburger Bischof Bertram Meier, 53 Jahre sein Generalvikar Harald Heinrich. Auf den ersten Blick gehören sie keiner priorisierten Gruppe für eine Impfung gegen das Coronavirus an. Allerdings haben beide am letzten Wochenende bereits ihre zweite Impfung in einem Augsburger Caritas-Seniorenzentrum bekommen. Das bestätigte Bistumssprecher Ulrich Bobinger dem BR.“
Selbst im bayerischen Landtag war man ob solcher Ungebührlichkeiten ein klein wenig irritiert. So verglich z.B. der Fraktionschef der Grünen, Ludwig Hartmann, Meiers Verhalten mit einem „ungezogenen Vordrängeln wie beim Mittagessen in der Uni-Mensa," und betonte:
„Auch für den Bischof gilt: Einreihen in die Impfschlange und warten, bis er an der Reihe ist.“
Die zerknirschte Stellungnahme des Bischofs folgte auf dem bischofstypischen Büßerfuße:
„Dass meine Impfung in der Öffentlichkeit für Missverständnisse gesorgt hat, tut mir leid.“
Ha, ha! Said the clown.
Hätte nur noch gefehlt, dass er gesagt hätte: „Kommt nich wieder vor!“ (Nach der 2. Impfe.)
9.2.21
Woelki, Woelki, Woelki!
Wie aus seit Ewigen Zeiten bestens informierten Vatikan-Kreisen verlautet, wurde unser kölscher Woelki-Kardinal dieser Tage von der Hl. Inquisition in Sachen Verbrechensvertuschung für unschuldig usw. Den Rest kann man sich denken.
Aber bitte nicht traurig sein: Über kurz oder lang wird ihm die Biologie schon zum Rücktritt verhelfen.
So lasset uns denn gemeinsam singen:
„Ha, ha! said the clown!“
Aber bitte nicht traurig sein: Über kurz oder lang wird ihm die Biologie schon zum Rücktritt verhelfen.
So lasset uns denn gemeinsam singen:
„Ha, ha! said the clown!“
8.2.21
Neues von Erdogan
„Wenn Allah es will, werden wir 2023 auf dem Mond landen.“
In dem Fall steh ich voll und ganz hinter diesem Allah.
In dem Fall steh ich voll und ganz hinter diesem Allah.
7.2.21
Corona, Corona, CoronaLocker-locker-lockerung
Die ‚Tagesschau‘ meldet:
„Innenminister Seehofer für Öffnung der Friseursalons“
Wieso der denn?
Wenn das von dem Lauterbach käm … das könnt ich ja verstehen ...
„Innenminister Seehofer für Öffnung der Friseursalons“
Wieso der denn?
Wenn das von dem Lauterbach käm … das könnt ich ja verstehen ...
5.2.21
Ziemlich offener Briefan die sog. Reform-Initiative „Synodaler Weg“
Werte Damen und Herren,
Ich versuch‘, mich kurz und am Riemen …
Wenn ich Sie recht verstehe, fordern Sie von Ihrem Herrn Kardinal Maria Woelki, dass er und sein seliges Konsortium wg des kriminellen Verhaltens im Zusammenhang mit dem Missbrauchskandal auf der Stelle zurücktreten sollen.
Ich halte das - mit Verlaub - für unangemessen und undurchdacht, falsch und ungerecht.
All das, was Sie dem Maria nun vorwerfen, konnte doch letztlich nur geschehen aufgrund einer gemeinsamen Geschäftsgrundlage, des immensen, tiefen, heillosen Vertrauens, dass ihrer kr. Vereinigung als ganzer seit Jahrhunderten von allen Gläubigen und Hinz & Kunz entgegengebracht wird.
Ich persönlich bin ja nun der letzte, der Ihrer gesegneten Mafia noch ein langes Leben wünscht. Aber Millionen über Abermillionen von kritischen Predigten, zornigen Büchern, Texten und Aufklärungspamphleten der vergangenen 200 Jahre haben nicht hingekriegt, was Ihr Bruder Woelki mit zwei, drei p.s.-Sätzen seiner Weihnachtsansprache 2020 locker geschafft hat: einen – wie Sie beklagen - „Vertrauensverlust, der nur schwer wieder behoben werden könne.“
Mit anderen Worten:
Lassen Sie noch einige Zeit die Finger von dem Mann! Woelkis Werk und Beitrag ist noch lange nicht vollbracht. Geben Sie ihm noch eine Chance und Glück und Frieden urbi et orbi.
Amen.
Ich versuch‘, mich kurz und am Riemen …
Wenn ich Sie recht verstehe, fordern Sie von Ihrem Herrn Kardinal Maria Woelki, dass er und sein seliges Konsortium wg des kriminellen Verhaltens im Zusammenhang mit dem Missbrauchskandal auf der Stelle zurücktreten sollen.
Ich halte das - mit Verlaub - für unangemessen und undurchdacht, falsch und ungerecht.
All das, was Sie dem Maria nun vorwerfen, konnte doch letztlich nur geschehen aufgrund einer gemeinsamen Geschäftsgrundlage, des immensen, tiefen, heillosen Vertrauens, dass ihrer kr. Vereinigung als ganzer seit Jahrhunderten von allen Gläubigen und Hinz & Kunz entgegengebracht wird.
Ich persönlich bin ja nun der letzte, der Ihrer gesegneten Mafia noch ein langes Leben wünscht. Aber Millionen über Abermillionen von kritischen Predigten, zornigen Büchern, Texten und Aufklärungspamphleten der vergangenen 200 Jahre haben nicht hingekriegt, was Ihr Bruder Woelki mit zwei, drei p.s.-Sätzen seiner Weihnachtsansprache 2020 locker geschafft hat: einen – wie Sie beklagen - „Vertrauensverlust, der nur schwer wieder behoben werden könne.“
Mit anderen Worten:
Lassen Sie noch einige Zeit die Finger von dem Mann! Woelkis Werk und Beitrag ist noch lange nicht vollbracht. Geben Sie ihm noch eine Chance und Glück und Frieden urbi et orbi.
Amen.
4.2.21
Dialektischer Besinnungsaufsatz über einen lieben Onkel
Einleitung:
Was war man doch in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts als noch zu dressierende, bildungsferne Rotznase stolz auf das billige Sparschwein, das einem der liebe Onkel von der Stadtsparkasse am Weltspartag in die ehrfürchtig gefalteten Patschehändchen gedrückt hatte, auf dass man sich künftig auch in ein eben solch vorbildlich fleissiges Sparschwein verwandele!
Hauptteil:
Der ‚Kölner Stadtanzeiger‘ berichtet heute, 50 Jahre danach:
„Als eines der letzten Kreditinstitute hat nun auch die Sparkasse Köln-Bonn mit dem heutigen Tag die Freibeträge deutlich gesenkt, ab denen sie Verwahrgeld von ihren vermögenden Privatkunden verlangt. Normalsparer aber bleiben weiterhin von der Zahlung der Strafzinsen ausgenommen.“
Sagt der liebe Onkel von der Stadtsparkasse - wohlwissend, dass auch er nicht weiss, wer oder was in seinem Hause und überhaupt morgen noch als normal bezeichnet werden kann.
Schluss:
Was man allerdings durchaus wissen kann – und ich entschuldige mich schon mal im voraus für die nun folgende abgedroschene, zu Tode zitierte, nixdestotrotz aber wohl noch in 1000 Jahren gültige Arbeiter- und Bauernregel:
„Was ist der Einbruch in eine Bank, gegen die Gründung einer Bank.“
----------
Ungenügend! 6! Setzen! Thema verfehlt. Versetzung gefährdet.
Was war man doch in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts als noch zu dressierende, bildungsferne Rotznase stolz auf das billige Sparschwein, das einem der liebe Onkel von der Stadtsparkasse am Weltspartag in die ehrfürchtig gefalteten Patschehändchen gedrückt hatte, auf dass man sich künftig auch in ein eben solch vorbildlich fleissiges Sparschwein verwandele!
Hauptteil:
Der ‚Kölner Stadtanzeiger‘ berichtet heute, 50 Jahre danach:
„Als eines der letzten Kreditinstitute hat nun auch die Sparkasse Köln-Bonn mit dem heutigen Tag die Freibeträge deutlich gesenkt, ab denen sie Verwahrgeld von ihren vermögenden Privatkunden verlangt. Normalsparer aber bleiben weiterhin von der Zahlung der Strafzinsen ausgenommen.“
Sagt der liebe Onkel von der Stadtsparkasse - wohlwissend, dass auch er nicht weiss, wer oder was in seinem Hause und überhaupt morgen noch als normal bezeichnet werden kann.
Schluss:
Was man allerdings durchaus wissen kann – und ich entschuldige mich schon mal im voraus für die nun folgende abgedroschene, zu Tode zitierte, nixdestotrotz aber wohl noch in 1000 Jahren gültige Arbeiter- und Bauernregel:
„Was ist der Einbruch in eine Bank, gegen die Gründung einer Bank.“
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Ungenügend! 6! Setzen! Thema verfehlt. Versetzung gefährdet.
3.2.21
Ach, SPD ...
Weil die BaFin, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, im Zusammenhang mit dem System 'Wirecard' genau das getan hat, wofür ihre Angestellten auch angestellt waren, nämlich systematisch wegzugucken, will der erfolgreiche Bundesfinanzminister und Sozialdemokrat Olaf eine ordentliche Vereinsreform und teilte der ‚Tagesschau‘ umgehend mit:
„Ich will eine harte Kontrolle der Finanzmärkte. Ich will eine Finanzaufsicht mit Biss."
Nun, nachdem das Gelächter in den jeweiligen oberen Etagen der System-Halunken verklungen war und sich der kurze Zwerchfell-Krampf gelöst hatte, ging man beiderseits beruhigt und voller Tatendrang zurück auf Arbeit.
Denn was sollte das wieder mit dem „Biss“? Spätestens seit Beginn des 1. Weltkriegs hatte die SPD ja schon keine Zähne mehr. Und um im Bilde zu bleiben: Was bleibt dann alten Leuten ohne Zähne noch groß -
außer Lutschen? (Wenn Sie wissen, was ich meine ...) Wenn dieses nicht sowieso schon immer ihre raison d'ätre gewesen war.
„Ich will eine harte Kontrolle der Finanzmärkte. Ich will eine Finanzaufsicht mit Biss."
Nun, nachdem das Gelächter in den jeweiligen oberen Etagen der System-Halunken verklungen war und sich der kurze Zwerchfell-Krampf gelöst hatte, ging man beiderseits beruhigt und voller Tatendrang zurück auf Arbeit.
Denn was sollte das wieder mit dem „Biss“? Spätestens seit Beginn des 1. Weltkriegs hatte die SPD ja schon keine Zähne mehr. Und um im Bilde zu bleiben: Was bleibt dann alten Leuten ohne Zähne noch groß -
außer Lutschen? (Wenn Sie wissen, was ich meine ...) Wenn dieses nicht sowieso schon immer ihre raison d'ätre gewesen war.