Abspaltungen und Trennungen haben immer auch was Gutes. Man stelle sich vor, es hätte kein morgenländisches Schisma gegeben, keine Abspaltung der kriminellen Ostkirche vom der kriminellen Westkirche; es hätte keinen Luther gegeben mit seinem Protestantismus und in dessen Folge keine Angelikanische Sondernummer inkl. den zig evangelischen Kleinkleckersvereinen … nein, um Gottes Willen, dieses ganze Volk mit nur einer bis an die Zähne bewaffneten Stimme?! Das wollen wir uns erst gar nicht vorstellen.
Ähnlich auch die rasenden Zersplitterungen und Zellteilungen in der kommunistischen Realexistenz. So hatte ich auch jedes mal, wenn Bruder Johannes Rau vom „Versöhnen statt Spalten“ predigte , ein leichtes Würgegefühl im Hals.
Jetzt hat der Spalterpilz mit Hilfe der sog. „Werteunion“ auch endlich die CDU am Wickel. Während die „Linke“ sich von der großen Populismus-Fachfrau S. Wagenknecht komplett in Luft auflösen ließ.
Man weiß noch nicht, ob diese Abspaltungen nur von Vorteil sein werden. Aber ich persönlich fänd es in jedem Fall sssuppergut, wenn auch bei der Äfffeddddpeeh sich da mal endlich was täte.
Das Tagebuch
21.1.24
Gesicht gezeigt - Demokratie gerettet
Laut Presse, Funk + Fernsehen waren es 100.000 allein in Berlin, 70.000 in Köln, 50.000 in Hamburg usw.etc. - insgesamt mehrere 100.000 im ganzen Land, die es, wie sie es auch selber voller Stolz verkündeten, „geschafft haben, die Demokratie zu stärken, wenn nicht sogar zu retten“, und gleichzeitig die AfD zum Nabel der Welt zu machen, was man aber bei den nächsten Wahlen leider, leider nicht an einem Rückgang der AfD-Stimmen wird erkennen können, weil diese komischen Wähler gar keine Zeitungen mehr lesen und keine Nachrichten mehr hören, sondern nur noch in ihrem eigenen Siff rumeumeln und für die die ARD und das ZDF auch nur noch irgendwelche Fremdwörter sind, die sie hassen und nicht verstehen wollen.
Auch wenn ich solche Aktionen zur „Stärkung der Demokratie wenn nicht sogar Rettung“ besser finde als gar keine, mache ich sofort die Fliege, wenn ich sehe, wie auf diesen Massenevents derselbe Populismus und Alarmismus zelebriert wird, den man bei der Gegenseite zu bekämpfen vorgibt. Dann hammer da noch den typischen Mix aus Größenwahn, Lokalpatriotismus und Infantilismus, fein gebündelt in unerträglich süßlichen Kitschliedern wie „In unserm Veedel“.
Auszuhalten wäre das ganze Theater für mich nur mit bisschen mehr Witz und Ironie. Aber was willste machen, wenn man in Sprechchören wie „Ganz Köln hasst die AfD“ oder „Alle hassen Nazis“ vergeblich nach der Pointe suchen muss und nicht finden kann. Und da ich den ganzen unpolitischen und obermoralischen Tinnef seit dem Clodwigplatz vor 30 Jahren kenne, bin ich auch gar nicht in die Versuchung gekommen, da irgendwo mitzulaufen. Einer muss sich das ja alles auch mal mit gebührendem Abstand von zuhause aus betrachten.
P.s.:
So, das war jetzt mal ne Nummer von mir ohne eine Spur von Ironie. Wollt ich immer schon mal machen. Danke.
Auch wenn ich solche Aktionen zur „Stärkung der Demokratie wenn nicht sogar Rettung“ besser finde als gar keine, mache ich sofort die Fliege, wenn ich sehe, wie auf diesen Massenevents derselbe Populismus und Alarmismus zelebriert wird, den man bei der Gegenseite zu bekämpfen vorgibt. Dann hammer da noch den typischen Mix aus Größenwahn, Lokalpatriotismus und Infantilismus, fein gebündelt in unerträglich süßlichen Kitschliedern wie „In unserm Veedel“.
Auszuhalten wäre das ganze Theater für mich nur mit bisschen mehr Witz und Ironie. Aber was willste machen, wenn man in Sprechchören wie „Ganz Köln hasst die AfD“ oder „Alle hassen Nazis“ vergeblich nach der Pointe suchen muss und nicht finden kann. Und da ich den ganzen unpolitischen und obermoralischen Tinnef seit dem Clodwigplatz vor 30 Jahren kenne, bin ich auch gar nicht in die Versuchung gekommen, da irgendwo mitzulaufen. Einer muss sich das ja alles auch mal mit gebührendem Abstand von zuhause aus betrachten.
P.s.:
So, das war jetzt mal ne Nummer von mir ohne eine Spur von Ironie. Wollt ich immer schon mal machen. Danke.
20.1.24
Morgen, am 21. Januar ist gesamtdeutscher Großkampftag
Morgen heißt es noch mal
„Auf! Auf! In Schusters Rappen die Welt retten!
Und wie es der Zufall so will, fällt die Rettung der Welt auf einen Tag, an dem seit geraumer Zeit zwei wichtige Dinge gleichzeitig befeiert werden: Einmal das Bedürfnis, sich und andere zu beknuddeln, zu umarmen und mal ganz doll lieb zu haben; dafür steht der imternationale "Weltknuddeltag", und als 2. der nicht weniger sympathische "Internationale Tag der Jogginghose".
Also – ich sag ma so:
Die kölsche Großdemo gegen Hass und Hetze am internationalen Joggingbuxen- und Knuddel-Tag! Das passt doch wie die Faust aufs Auge ... derjenigen, die sich das mit ihrer jahrelangen rassistischen Wühlarbeit mehr als redlich verdient haben!
„Auf! Auf! In Schusters Rappen die Welt retten!
Und wie es der Zufall so will, fällt die Rettung der Welt auf einen Tag, an dem seit geraumer Zeit zwei wichtige Dinge gleichzeitig befeiert werden: Einmal das Bedürfnis, sich und andere zu beknuddeln, zu umarmen und mal ganz doll lieb zu haben; dafür steht der imternationale "Weltknuddeltag", und als 2. der nicht weniger sympathische "Internationale Tag der Jogginghose".
Also – ich sag ma so:
Die kölsche Großdemo gegen Hass und Hetze am internationalen Joggingbuxen- und Knuddel-Tag! Das passt doch wie die Faust aufs Auge ... derjenigen, die sich das mit ihrer jahrelangen rassistischen Wühlarbeit mehr als redlich verdient haben!
19.1.24
Und noch was
Zu meinem gestrigen Rückfall in die Erklär-Bär-Position muss ich, glaub ich, noch was anfügen. Nicht, dass Sie annehmen, ich hätte meine Ansichten zu den Arschlöchern für Deutschland irgendwie geändert. Für mich sind die Mitglieder und Wähler der AfD nach wie vor Pack – ein Pack, mit dem ich nichts zu tun haben will. Und ich bin immer noch gegen ein Pack-Verbot. Aus dem einfachen Grunde: Weil man abgrundtiefe, himmelschreiende Dummheit nun mal nicht verbieten kann.
Wer sich unbedingt auf seinem staatsbürgerlichen Engagement für ein Verbot was einbilden und auf dem dazugehörenden Bundesverdienstkreuz am laufenden Bande einen runterholen will, soll es meinetwegen tun. Hat wenigstens einer seine Freude dran.
Nur einen alten Superwitz möchte ich hier bei Gelegenheit noch mal gerne breit treten: Wer von den heutigen, aktiven Antifaschisten hat denn das mit Pegida, AfD etc. mitmarschierende Pack jahrelang als „die besorgten Bürger und Bürgerinnen mit ihren Ängsten und Nöten“ verhätschelt und vertätschelt? Na, wer war das alles?
Wer sich unbedingt auf seinem staatsbürgerlichen Engagement für ein Verbot was einbilden und auf dem dazugehörenden Bundesverdienstkreuz am laufenden Bande einen runterholen will, soll es meinetwegen tun. Hat wenigstens einer seine Freude dran.
Nur einen alten Superwitz möchte ich hier bei Gelegenheit noch mal gerne breit treten: Wer von den heutigen, aktiven Antifaschisten hat denn das mit Pegida, AfD etc. mitmarschierende Pack jahrelang als „die besorgten Bürger und Bürgerinnen mit ihren Ängsten und Nöten“ verhätschelt und vertätschelt? Na, wer war das alles?
18.1.24
Kitsch as Kitsch can
Kap. 1
Eine Frage der Kommunikation?
Weil das Nazi-Wort von der „Lügenpresse“ pure Propaganda ist und der Rest ansonsten hundertzwanzigprozentiger Querdenkerquatsch, dem mit Argumenten nicht beizukommen ist; weil Argumente sich immer an Realitäten messen müssen und Realitäten bei Nazis nicht vorkommen - deswegen sind Gespräche mit Nazis auch immer so furchtbar unfruchtbar, enervierend sinnlos und führen zu nichts.
Kap. 2
Die Presse lügt nicht.
Die Presse kann ungenau sein. Die Presse kann übertreiben und untertreiben. Sie kann zu früh kommen, aber auch zu spät kommen. Sie kann Fehler machen und manchmal wieder gutmachen. Sie kann auch selber falsch informiert sein. Sie kann liberal sein, überparteilich und unabhängig, sie kann spannend, spießig, flott und seriös sein. Die Presse, sie kann eher links und eher rechts und sie kann das alles auch mehr oder weniger sein, sie kann Kampagnen reiten, zum Bürgerkrieg aufstacheln oder so tun als ob, sie kann die Polizei rufen, nach Neuwahlen und nach dem Henker rufen. Sie kann zur Not auch Kanzler. Sie kann alles mögliche, auch mal völlig daneben liegen. Nur:
Lügen, das kann sie nicht. Denn lügte sie, wär sie über kurz oder lang ratzifatzi weg vom Fenster. Die Menschen lieben die Lüge, ja, aber nicht den Lügner.
Kap. 3
Und der ‚Kölner Stadtanzeiger‘?
Der Kölner Stadtanzeiger, der das auch alles sein könnte, hat heute mit seiner Seite 3, wo er wegen der Länge der Artikel normalerweise besondere Sorgfalt walten lässt, eine Brandmauer eingerissen, was ihm, wenn er so weiter macht, in Bälde das Genick brechen wird. Der Artikel mit der Überschrift „Aufstehen für die Demokratie“ sollte wohl wie ein normaler Zeitungsbericht über die Anti-AfD-Demonstration vom Dienstag erscheinen, ist aber nur 'ne affirmative Lobeshymne, dient der Redaktion in eigener Sache als Selbstpositionierung und entwickelt sich gen Schluss zu einem demonstrativ hochengagierten Appell und Aufruf für die nächste Demo am kommenden Sonntag - und wäre alles in allem eine stinknormale Anzeige, der nur der Hinweis fehlt, dass es sich um ne Anzeige handelt.
Kap. 4
Wie kommt so was?
Die Redaktion des Kölner Stadtanzeigers erklärt sich selber:
„Der KStA als digitales Nachrichtenportal und Zeitung begleitet die Politik, berichtet über Licht und Schatten gesellschaftlicher Veränderung. Es zählt zu unserem Selbstverständnis als Redaktion, die Demokratie zu stärken gegen Angriffe von Rechtsaußen wie von Linksaußen. (…) Wir lieben die Vielfalt unserer Stadt, die Lebenslust, das immer etwas Chaotische, nicht ganz so Reglementierte, niemals Stubenreine, aber auch die Gastfreundschaft und Offenheit für Lebensformen, Kulturen und Sprachen, die erst seltsam anmuten und kurz darauf zum Alltag gehören.“
Dieser für eine sich seriös haltende überregionale Tageszeitung unfassbare Wörterbrei aus Populismen aller Art, pseudokritischem Getue, Arschkriecherei und einem schier endlosen Binsengequake wurde geadelt und gekrönt durch Parolen auf selbst besprühten Transparenten wie z.B. „Menschenrechte statt rechte Menschen“, „Liebe Migranten, ihr gehört zu uns!" und der für eine Großdemo gegen Hass und Hetze besonders passenden, originellen These „Ganz Köln hasst die AfD!“
Kap. 5
Lange Rede, kurzer Sinn:
Weder die „Demo“ und ihre Teilnehmer noch die sich gleichgeschaltete Stadtanzeiger-Redaktion können für sich die Zuschreibung „Widerstand“ in Anspruch nehmen. Es gibt aber einen anderen, einen guten, - wenn es denn so gewesen ist, wie es im Stadtanzeiger stand - einen rundum zutreffenden Begriff für dieses Anti-AfD-Theater - man nennt so was auch:
KITSCH.
P.s.:
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache.“ (Hanns-Joachim Friedrichs)
Eine Frage der Kommunikation?
Weil das Nazi-Wort von der „Lügenpresse“ pure Propaganda ist und der Rest ansonsten hundertzwanzigprozentiger Querdenkerquatsch, dem mit Argumenten nicht beizukommen ist; weil Argumente sich immer an Realitäten messen müssen und Realitäten bei Nazis nicht vorkommen - deswegen sind Gespräche mit Nazis auch immer so furchtbar unfruchtbar, enervierend sinnlos und führen zu nichts.
Kap. 2
Die Presse lügt nicht.
Die Presse kann ungenau sein. Die Presse kann übertreiben und untertreiben. Sie kann zu früh kommen, aber auch zu spät kommen. Sie kann Fehler machen und manchmal wieder gutmachen. Sie kann auch selber falsch informiert sein. Sie kann liberal sein, überparteilich und unabhängig, sie kann spannend, spießig, flott und seriös sein. Die Presse, sie kann eher links und eher rechts und sie kann das alles auch mehr oder weniger sein, sie kann Kampagnen reiten, zum Bürgerkrieg aufstacheln oder so tun als ob, sie kann die Polizei rufen, nach Neuwahlen und nach dem Henker rufen. Sie kann zur Not auch Kanzler. Sie kann alles mögliche, auch mal völlig daneben liegen. Nur:
Lügen, das kann sie nicht. Denn lügte sie, wär sie über kurz oder lang ratzifatzi weg vom Fenster. Die Menschen lieben die Lüge, ja, aber nicht den Lügner.
Kap. 3
Und der ‚Kölner Stadtanzeiger‘?
Der Kölner Stadtanzeiger, der das auch alles sein könnte, hat heute mit seiner Seite 3, wo er wegen der Länge der Artikel normalerweise besondere Sorgfalt walten lässt, eine Brandmauer eingerissen, was ihm, wenn er so weiter macht, in Bälde das Genick brechen wird. Der Artikel mit der Überschrift „Aufstehen für die Demokratie“ sollte wohl wie ein normaler Zeitungsbericht über die Anti-AfD-Demonstration vom Dienstag erscheinen, ist aber nur 'ne affirmative Lobeshymne, dient der Redaktion in eigener Sache als Selbstpositionierung und entwickelt sich gen Schluss zu einem demonstrativ hochengagierten Appell und Aufruf für die nächste Demo am kommenden Sonntag - und wäre alles in allem eine stinknormale Anzeige, der nur der Hinweis fehlt, dass es sich um ne Anzeige handelt.
Kap. 4
Wie kommt so was?
Die Redaktion des Kölner Stadtanzeigers erklärt sich selber:
„Der KStA als digitales Nachrichtenportal und Zeitung begleitet die Politik, berichtet über Licht und Schatten gesellschaftlicher Veränderung. Es zählt zu unserem Selbstverständnis als Redaktion, die Demokratie zu stärken gegen Angriffe von Rechtsaußen wie von Linksaußen. (…) Wir lieben die Vielfalt unserer Stadt, die Lebenslust, das immer etwas Chaotische, nicht ganz so Reglementierte, niemals Stubenreine, aber auch die Gastfreundschaft und Offenheit für Lebensformen, Kulturen und Sprachen, die erst seltsam anmuten und kurz darauf zum Alltag gehören.“
Dieser für eine sich seriös haltende überregionale Tageszeitung unfassbare Wörterbrei aus Populismen aller Art, pseudokritischem Getue, Arschkriecherei und einem schier endlosen Binsengequake wurde geadelt und gekrönt durch Parolen auf selbst besprühten Transparenten wie z.B. „Menschenrechte statt rechte Menschen“, „Liebe Migranten, ihr gehört zu uns!" und der für eine Großdemo gegen Hass und Hetze besonders passenden, originellen These „Ganz Köln hasst die AfD!“
Kap. 5
Lange Rede, kurzer Sinn:
Weder die „Demo“ und ihre Teilnehmer noch die sich gleichgeschaltete Stadtanzeiger-Redaktion können für sich die Zuschreibung „Widerstand“ in Anspruch nehmen. Es gibt aber einen anderen, einen guten, - wenn es denn so gewesen ist, wie es im Stadtanzeiger stand - einen rundum zutreffenden Begriff für dieses Anti-AfD-Theater - man nennt so was auch:
KITSCH.
P.s.:
„Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache.“ (Hanns-Joachim Friedrichs)
17.1.24
Nazis ohne Ende
Am Dienstag Abend waberte wieder putzmunter das weltberühmte, kölsch-humane Heimatgefühl der Kölschen durch ihre kölsche Altstadt. Zigtausend kölsche Antirassisten kamen ihrem Bedürfnis nach echt kölscher Veedel-Wärme & Kiez-Geborgenheit angesichts dieser herzlosen kalten Zeit spontan nach und kämpften unter der Führung der „Arsch-huh“-Prediger-AG zusammen & gemeinsam gegen die Faschisten und Rassisten der AfD. Und so tönte es wieder unheimlich heimelig, kollektiv freudig & planlos durch die kölschen Gassen „Nazis raus aus Kölle!“ Planlos deshalb, weil keiner auf die Frage „Ja, aber wohin denn dann mit dem Pack?“ eine Antwort wusste.
Auch beliebt die eher ironische Wendung „Kein Kölsch für Nazis!“ Wobei mir bisher noch kein Wirt übern Weg gelaufen ist, der in seiner Kaschemme extra Nazi-Bier …
Egal, um Längen sinniger und nachvollziehbarer war natürlich für die durch und durch antirassistischen Demo-Teilnehmer da schon der Spruch „Nazis raus aus Kölle!“ Nur den Unterschied zwischen „Nazis raus aus Kölle!“ und der AfD-Forderung nach Ausweisung und Ausbürgerung all der Leute, die die nicht ausstehen können, konnte mir auf Nachfrage auch niemand plausibel auseinanderklamüsern.
Auch beliebt die eher ironische Wendung „Kein Kölsch für Nazis!“ Wobei mir bisher noch kein Wirt übern Weg gelaufen ist, der in seiner Kaschemme extra Nazi-Bier …
Egal, um Längen sinniger und nachvollziehbarer war natürlich für die durch und durch antirassistischen Demo-Teilnehmer da schon der Spruch „Nazis raus aus Kölle!“ Nur den Unterschied zwischen „Nazis raus aus Kölle!“ und der AfD-Forderung nach Ausweisung und Ausbürgerung all der Leute, die die nicht ausstehen können, konnte mir auf Nachfrage auch niemand plausibel auseinanderklamüsern.
16.1.24
„jung und naiv“
Wir schreiben das Jahr usw.usf.
Nee, nee, was folgt, ist keine dubiose Science-fiction-Serie mit Publikumslieblingen, die ‚Pille‘ heißen, von Geburt an spitze Öhrchen haben und sich bei Gelegenheit irgendwohin beamen können.
Nein, wir sind im Internet unterwegs, auf Kanal ‚YouTube‘, und da, in den unendlichen Weiten von eben diesem ‚YouTube‘ zufällig gestoßen auf „jung und naiv“, eine mit Absicht etwas old fashion daher kommende politische Interviewsendung:
jeweils 1 Moderator (von vieren, die sich abwechseln) plus 1 Gast, ungekürzt, ohne irgendwelchen Schnickschnack, ohne Werbung und druntergelegte Kaufhauskackmusik, Gelächter und sonstigen Nervtöterscheiß. Die Folge, auf die ich zufällig stieß, war die Nr. 635, vor 9 Monaten reingesetzt, und wurde moderiert vom Journalisten und Mitbegründer Tilo Jung, Jahrgang ’ 85. Der Gast hörte auf den Namen Harald Welzer, studierter Sozio...Sozio...Sozialwissenschaftler, Jahrgang ’58 und Thema des Gesprächs ging um die Medien, den Journalismus & den Ukraine-Krieg und das Buch „Die vierte Gewalt- Wie Mehrheitsmeinung gemacht wird, auch wenn sie keine ist“, das Welzer mit Richard D. Precht zusammen geschrieben hatte. Man muss nicht mit allem, was in der Sendung verhackstückt wurde, einverstanden sein, man könnte auch aus gutem Grunde um einiges radikaler argumentieren als der liebe linksliberale Welzer.
Vor allem aber darf man heilfroh darüber sein, dass man schon seit langem nicht mehr angewiesen ist auf die aufgeblasenen, auf Krawall gestriegelten und jeder Aufklärung hohnsprechenden Lalllaberrunden aller öffentlich-rechtlichen Abfallkanäle. Auf die vor Eitelkeit platzenden „Polittalkladys“ IllnerWillMiosgaMaischbergerHalaliundKonsorten kann ich also gut verzichten. Zumal der allgemein übliche und nicht als Verunglimpfung gedachte Ausdruck „Polittalklady“ bereits das Gegenteil dessen offenbart, was er annonziert. Und auf deren unerträgliche immergleichen Gästerunden ist da schon grundsätzlich geschissen.
Kennze eine, kennze alle.
Nee, nee, was folgt, ist keine dubiose Science-fiction-Serie mit Publikumslieblingen, die ‚Pille‘ heißen, von Geburt an spitze Öhrchen haben und sich bei Gelegenheit irgendwohin beamen können.
Nein, wir sind im Internet unterwegs, auf Kanal ‚YouTube‘, und da, in den unendlichen Weiten von eben diesem ‚YouTube‘ zufällig gestoßen auf „jung und naiv“, eine mit Absicht etwas old fashion daher kommende politische Interviewsendung:
jeweils 1 Moderator (von vieren, die sich abwechseln) plus 1 Gast, ungekürzt, ohne irgendwelchen Schnickschnack, ohne Werbung und druntergelegte Kaufhauskackmusik, Gelächter und sonstigen Nervtöterscheiß. Die Folge, auf die ich zufällig stieß, war die Nr. 635, vor 9 Monaten reingesetzt, und wurde moderiert vom Journalisten und Mitbegründer Tilo Jung, Jahrgang ’ 85. Der Gast hörte auf den Namen Harald Welzer, studierter Sozio...Sozio...Sozialwissenschaftler, Jahrgang ’58 und Thema des Gesprächs ging um die Medien, den Journalismus & den Ukraine-Krieg und das Buch „Die vierte Gewalt- Wie Mehrheitsmeinung gemacht wird, auch wenn sie keine ist“, das Welzer mit Richard D. Precht zusammen geschrieben hatte. Man muss nicht mit allem, was in der Sendung verhackstückt wurde, einverstanden sein, man könnte auch aus gutem Grunde um einiges radikaler argumentieren als der liebe linksliberale Welzer.
Vor allem aber darf man heilfroh darüber sein, dass man schon seit langem nicht mehr angewiesen ist auf die aufgeblasenen, auf Krawall gestriegelten und jeder Aufklärung hohnsprechenden Lalllaberrunden aller öffentlich-rechtlichen Abfallkanäle. Auf die vor Eitelkeit platzenden „Polittalkladys“ IllnerWillMiosgaMaischbergerHalaliundKonsorten kann ich also gut verzichten. Zumal der allgemein übliche und nicht als Verunglimpfung gedachte Ausdruck „Polittalklady“ bereits das Gegenteil dessen offenbart, was er annonziert. Und auf deren unerträgliche immergleichen Gästerunden ist da schon grundsätzlich geschissen.
Kennze eine, kennze alle.
15.1.24
Kriminell verharmlosend
Und also sprach ein Herr René Springer, Bundestagsabgeordneter der AfD, dieser Tage:
"Wir werden Ausländer in ihre Heimat zurückführen. Millionenfach. Das ist kein Geheimplan. Das ist ein Versprechen."
Und so was spricht im Osten mittlerweile niemand mehr hinter vorgehaltener Hand. Das wird so oder so ähnlich im nächsten Parteiprogramm der Arschlöcher für Deutschland stehen. Und mittlerweile erscheint mir die Bezeichnung Arschlöcher auch schon fast kriminell verharmlosend.
"Wir werden Ausländer in ihre Heimat zurückführen. Millionenfach. Das ist kein Geheimplan. Das ist ein Versprechen."
Und so was spricht im Osten mittlerweile niemand mehr hinter vorgehaltener Hand. Das wird so oder so ähnlich im nächsten Parteiprogramm der Arschlöcher für Deutschland stehen. Und mittlerweile erscheint mir die Bezeichnung Arschlöcher auch schon fast kriminell verharmlosend.
14.1.24
Wie war das noch mal? Der Kopf ist rund, damit sich das Denken ändern kann
oder wie ging das?
Die Weltpresse vermeldet:
„Grüne Außenministerin Baerbock für Eurofighter an Saudi-Arabien.“
Naja, Is mir persönlich ja wumpe. Kommt ja auch immer drauf an, was man draus macht. Ich hätte da nur noch 1 Frage: Verehrte Frau Baerbock, was war noch mal mit der feministischen Außenpolitik und diesen Menschenrechten da? Komm' wa da gut voran?
„Grüne Außenministerin Baerbock für Eurofighter an Saudi-Arabien.“
Naja, Is mir persönlich ja wumpe. Kommt ja auch immer drauf an, was man draus macht. Ich hätte da nur noch 1 Frage: Verehrte Frau Baerbock, was war noch mal mit der feministischen Außenpolitik und diesen Menschenrechten da? Komm' wa da gut voran?