Das Tagebuch

25.5.13
Das Recht auf Faulheit
Je voudrais rendre grâce a celui qui peut-être
A été mon premier et mon unique maître
Un philosophe mort voici quelques décades
Mort de son propre choix ni trop vieux ni malade

Il n'était pas de ceux qui entre dans l'histoire
Nous sommes peu nombreux à servir sa mémoire
Il ne se posait pas en saint ou en prophète
Mais cherchait avant nous le bonheur et la fête

Il rêvait d'une vie que l'on prend par la taille
Sans avoir à la gagner comme une bataille
Nous disait que la terre était pleine de fruits
Et de pain et d'amour et que c'était gratuit

Il parlait de ne plus jamais plier l'échine
Ni de se prosterner devant une machine
Il souhaitait pour les générations futures
De ne souffrir jamais d'aucune courbature

Sans vouloir enseigner sa parole était claire
En cela peut-être elle est révolutionnaire
Je voudrais rendre grâce à ce maître en sagesse
Qui ne nous arrivait ni d'Orient ni de Grèce

Je voudrais rendre grâce à ce maître en sagesse
Qui ne demandait que le droit à la paresse

(Georges Moustaki, 1934 - 2013)
24.5.13
Deutsch-griechische Verhältnisse
Der vor sich hin alternde Schlagerklon Costa Cordalis hatte vor Jahren eine gute Idee und sich Eigenfett aus seinem Hintern
in die Gesichtsfalten spritzen lassen.
Okay, is vielleicht Geschmacksache ...
Dieser Tage aber nun hat der 70jährige Tunichgut aus Griechenland noch mal nachgelegt und es dabei - den Fotos nach zu urteilen - womöglich etwas übertrieben.
Die „BILD“-Zeitung, ohne die überhaupt eine Existenz wie Costa Cordalis gar nicht denkbar wäre, schreibt nun über ihr Produkt:
„ERST ARSCH IM GESICHT - JETZT GESICHT IM ARSCH !“
So sieht’s aus.
23.5.13
Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht
Laut US-Magazin „Forbes“ ist Merkel „die mächtigste Frau der Welt.“
22.5.13
Franziskus und der Fürst der Finsternis
Bei einer segensreichen Massenbefummelung von Behinderten auf dem Petersplatz soll Franziskus einem Rollstuhlfahrer einen Teufel ausgetrieben haben. Laut italienischer Medienbeobachtung hätte es jedenfalls so ausgesehen.
Der Vatikan dementierte umgehend.
Na ja. Vielleicht hat’s ja auch einfach nicht geklappt.
21.5.13
Politiker, die einem sonst wo vorbeigehen (Folge 7)
heute: Peter Altmaier
Mally, das Kapuzineräffchen von Justin Bieber, lebt, wie wir ja alle wissen, seit einiger Zeit in einem Münchener Tierheim, weil der Justin für den Mally – so wurde jedenfalls berichtet – beim Zoll keine gültige Einreiseerlaubnis vorweisen konnte.
Sie mögen nun, meine Damen und Herren, einwenden: „Was soll das denn? Leck mich doch am Arsch mit deinem Kapuzineraffen!“
Nun, gemach, gemach!
Peter Altmaier, unser Bundesminister für Umwelt, Reaktorsicherheit und Bremsspuren aller Art, ist nun gestern von Berlin nach München geflogen und hat in dem Tierheim diesen Kapuzineraffen besucht. Dabei richtete er, so die Deutsche Presseagentur, mahnende Worte an Justin Bieber und seine Fans:
„Mallys Schicksal ist kein Einzelfall. Tiere sind keine Spielzeuge. Ich bitte euch, nur solche Haustiere zuzulegen, die ihr auch artgerecht halten könnt.“
Dann flog er wieder nach Berlin zurück, um sich ein artgerechtes Endlager für Atommüll auszudenken.
20.5.13
Phallus dei
Kardinal Meisner, der Schwanz Gottes, hat sich wieder gemeldet:
„Frauen müssen öffentlich ermutigt werden, zu Hause zu bleiben und drei, vier Kinder auf die Welt zu bringen.“
19.5.13
Arschkärtchen für Deutschland
Beim Eurovision Song Contest landete Deutschland auf Platz 21.
Und alles wegen Mutti.
18.5.13
Heimatkunde –
heute: München (Hauptstadt der Bewegung)
Dpa-Meldung zum NSU-Prozess:
„Tzschäpes Anwälte fordern Lachverbot im Gerichtssaal“
17.5.13
Politiker, die einem sonst wo vorbeigehen (Folge 6)
heute: Peter Altmaier
Unser Ritter von der traurigen Gestalt hat wieder kolossal sein Innerstes nach draußen getwittert:
„Frag mich manchmal, wer mir noch folgt, wenn ich mal nicht mehr Minister bin?“
Und anstatt hinfort stille ins geblümte Sofakissen zu schluchzen oder wegen mir noch mal ordentlich Happi-Happi ... und dann endlich Schluss zu machen, setzt der gelernte Witzbold noch hinten dran:
„Bis dass der Tweet Euch scheidet.“

Mein lieber Tweety! Du komischer Vogel!
Bisher hatt ich immer gedacht, diese kranke Dickdarmspiegelung in Permanenz wär nur ne besonders raffinierte Methode der Volks-
belästigung eines ganz besonders einsamen Polit-Fiffis.
Aber allmählich glaub ich:
Der Typ is so.