Gestern war hier von der heutigen superschnellen Zeit die Rede, von der superschnellen Magnetschwebebahn u. dem supi-superschnellen Japaner. Der Deutsche ist da ja ganz anders. Zum Beispiel „Trecker-Willi“ aus Lauenförde.
Dpa meldet:
„Der 79-jährige Rentner Willi Langner, auch bekannt als 'Trecker-Willi' aus Lauenförde, will mit seinem 18km/h schnellen Traktor und Wohnanhänger im Mai zum Nordkap fahren. Für die 7600 Kilometer lange Hin-und Rückfahrt plant er fünf Monate ein.“
Wahnsinn! Irre! Toller Typ! Super, der Mann! Ganz großer Bauer!
Stimme aus dem Hintergrund:
Und wer kümmert sich die ganze Zeit um die Viehcher? Die Kühe, die Hühner und den ganzen Mist? Trecker-Willi ja wohl nich! Eher wohl wieder mal Trecker-Willi seine Frau! Is doch immer datselbe!
Typisch.
Ja, und wahrscheinlich sind beide auch noch aus demselben Holz. (siehe auch 22.1.)
Das Tagebuch
22.4.15
Aus Wissenschaft und Fortschritt
Die Weltpresse jubelt:
„Die japanische Magnetschwebebahn hat mit 603 Stundenkilometern einen Weltrekord aufgestellt.“
Na, prima. Man fragt sich nur noch:
Wofür, wofür, wofür? Und ... wohin?
Was sind das bloß für Zeiten?!
War es nicht früher besser, als alles ein wenig geruhsamer und behut
samer und bedächtiger war? Und aus Holz?
„Die japanische Magnetschwebebahn hat mit 603 Stundenkilometern einen Weltrekord aufgestellt.“
Na, prima. Man fragt sich nur noch:
Wofür, wofür, wofür? Und ... wohin?
Was sind das bloß für Zeiten?!
War es nicht früher besser, als alles ein wenig geruhsamer und behut
samer und bedächtiger war? Und aus Holz?
21.4.15
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Auf jeden Fall meldet die Deutsche Presseagentur:
„Daniela Katzenberger ('Die Katze') wechselt von Vox zu RTL II.“
„Daniela Katzenberger ('Die Katze') wechselt von Vox zu RTL II.“
19.4.15
Sturmgewehr G36 -Verteidigungsministerin von der Leyen unter Druck
Dpa meldet:
„Verteidigungsministerin von der Leyen ist wegen ...“
Ach, nee, komm! Is doch eh nur alles Quatsch.
Viel spannender find ich dagegen eher das hier:
„Das Turiner Grabtuch, in dem einst Jesus Christus beerdigt wurde, wird erstmals seit 2010 wieder der Öffentlichkeit gezeigt. Mehr als eine Million Menschen haben sich bereits angemeldet, um bis zum 24. Juni das Tuch zu sehen, welches das Abbild eines Mannes zeigt, der offenbar gekreuzigt wurde.“
Oder … oder ist das jetzt auch alles nur Quatsch?
„Verteidigungsministerin von der Leyen ist wegen ...“
Ach, nee, komm! Is doch eh nur alles Quatsch.
Viel spannender find ich dagegen eher das hier:
„Das Turiner Grabtuch, in dem einst Jesus Christus beerdigt wurde, wird erstmals seit 2010 wieder der Öffentlichkeit gezeigt. Mehr als eine Million Menschen haben sich bereits angemeldet, um bis zum 24. Juni das Tuch zu sehen, welches das Abbild eines Mannes zeigt, der offenbar gekreuzigt wurde.“
Oder … oder ist das jetzt auch alles nur Quatsch?
17.4.15
Was macht eigentlich …Jürgen „Hodentöter“ -
(wie ihn Herbert Wehner zu nennen pflegte)?
Nun, nicht zu übersehen ist der markante Journalist & deutsche Autor Jürgen Hodentöter auf dem 'stern'-Titel von dieser Woche:
„Im Herzen des Kalifats *** Exklusiv:
Der deutsche Autor Jürgen Todenhöfer wagte sich in den IS, den Islamischen Staat. Protokoll einer lebensgefährlichen Reise“
Dazu das Foto: Todenhöfer, verkleidet als Kara ben Nemsi II., plus einen bis in den Bart bewaffneten Top-Doofmann vom IS.
„Für Notfälle hatte ich für mich und meinen mitgereisten Sohn vier Giftkapseln mitgeführt, um den Terroristen nicht die Entscheidung
zu überlassen, wann wir sterben.“
Mein Gott, es ist schon bewundernswert, was manche engagierten Leute heutzutage alles auf sich nehmen, nur um ihre unglaublich nervtötende Bestsellerfresse in die Medien zu "kriegen"!
„Applaus! Applaus!“ würde der grüne Frosch sagen.
***
Ach ja, und noch so jemand hat heute was gekriegt:
Die „ZDF-heute“-Ansagerin Marietta Slomka hat einen Preis gekriegt, diesen „Hanns-Joachim-Friedrichspreis“. Geschenkt! Glückauf! Egal.
Nur, gute Frau, unter uns und für die Zukunft, hab ich da eine kleine, bescheidene Bitte:
Könnten Sie bei der Verrichtung Ihres Geschäfts uns Zuschauer in Zukunft nicht wenigstens mit Ihrem impertinenten Privatscheiß und Schauspielergetue in Ruhe lassen? Dies Augenbrauen-hochziehen, Haare-schütteln, Lippen-knautschen und Grimassen-schneiden, grinsen, räuspern, Augen-rollen, sich wegen Nichts & wieder Nichts pseudo-kritisch aufblasen und nach jedem 2. Satz minutenlang mit halboffenem Gebiss oberdämlich penetrant in die Kamera glotzen – das alles, gnä' Frau, muss nich' sein, das geht uns nämlich simpel NUR AUF DEN SACK!
Ihr Kollege übrigens, dieser Christian Sievers, hat ja da eine ganz neue Marotte entwickelt: Der betont jedes 2. Wort so übertrieben, dass man am Ende überhaupt nicht mehr weiß, worum 's geht.
Ich tippe mal: Der Bursche ist euer nächster Preiskandidat.
„Im Herzen des Kalifats *** Exklusiv:
Der deutsche Autor Jürgen Todenhöfer wagte sich in den IS, den Islamischen Staat. Protokoll einer lebensgefährlichen Reise“
Dazu das Foto: Todenhöfer, verkleidet als Kara ben Nemsi II., plus einen bis in den Bart bewaffneten Top-Doofmann vom IS.
„Für Notfälle hatte ich für mich und meinen mitgereisten Sohn vier Giftkapseln mitgeführt, um den Terroristen nicht die Entscheidung
zu überlassen, wann wir sterben.“
Mein Gott, es ist schon bewundernswert, was manche engagierten Leute heutzutage alles auf sich nehmen, nur um ihre unglaublich nervtötende Bestsellerfresse in die Medien zu "kriegen"!
„Applaus! Applaus!“ würde der grüne Frosch sagen.
***
Ach ja, und noch so jemand hat heute was gekriegt:
Die „ZDF-heute“-Ansagerin Marietta Slomka hat einen Preis gekriegt, diesen „Hanns-Joachim-Friedrichspreis“. Geschenkt! Glückauf! Egal.
Nur, gute Frau, unter uns und für die Zukunft, hab ich da eine kleine, bescheidene Bitte:
Könnten Sie bei der Verrichtung Ihres Geschäfts uns Zuschauer in Zukunft nicht wenigstens mit Ihrem impertinenten Privatscheiß und Schauspielergetue in Ruhe lassen? Dies Augenbrauen-hochziehen, Haare-schütteln, Lippen-knautschen und Grimassen-schneiden, grinsen, räuspern, Augen-rollen, sich wegen Nichts & wieder Nichts pseudo-kritisch aufblasen und nach jedem 2. Satz minutenlang mit halboffenem Gebiss oberdämlich penetrant in die Kamera glotzen – das alles, gnä' Frau, muss nich' sein, das geht uns nämlich simpel NUR AUF DEN SACK!
Ihr Kollege übrigens, dieser Christian Sievers, hat ja da eine ganz neue Marotte entwickelt: Der betont jedes 2. Wort so übertrieben, dass man am Ende überhaupt nicht mehr weiß, worum 's geht.
Ich tippe mal: Der Bursche ist euer nächster Preiskandidat.
16.4.15
Bosbach!Ich hab dich gesehen!
Gestern Nacht. Beim Zappen. In irgend so 'nem Stuhlkreis. Weiß aber nich welchen. Konnt ich nicht mehr erkennen. Hab zu schnell weggezappt. (Das geht bei mir instinktiv und rubbeldiekatz.) Aufm andern Kanal kam „Bauer sucht Frau“. War einfach ... interessanter.
Wennse wissen, was ich meine.
Wennse wissen, was ich meine.
15.4.15
Merkel und Gabriel ganz nah bei de Bürger
Zuhauf strömte interessiertes Volk (150 ausgesuchte piepel) in Berlin zum tatsächlich sogenannten „Bürgerdialog mit Merkel und Gabriel“, der ersten einer Reihe von diversen Diskussionsveranstaltungen quer durch die Dialogrepublik zum Thema „Gut leben in Deutschland- Was uns wichtig ist“.
Die 'Rheinische Post' rapportiert stellvertretend für alle andern nun den Sermon der neovisionären Kanzlerin so, wie er sich auch wohl zugetragen hat:
„Für sie persönlich bedeute Lebensqualität, dass sie und ihre Familie gesund seien, sie Freunde und Familienangehörige habe und ihr die Arbeit Spaß mache. Außerdem sei wichtig, 'daß wir nicht vergessen dass wir Teil einer Geschichte sind', und auch an jene gedacht werde die in Zukunft lebten.“
Hm.
Und Gabriel, der Doof?
„Gabriel sagte auf die Frage, was für ihn persönlich am wichtigsten sei: 'Ich gebe zu, daß für mich das Allerwichtigste meine 2 Töchter sind.' Es sei aber auch wichtig, 'daß man irgendwie anständig durchs Leben kommt'.“
Irgendwie!
Der Artikel war überschrieben mit „Merkel will mit Bürgerdialog gegen Politikverdrossenheit ankämpfen“.
Meine Damen und Herren! Es gibt irgendwie Momente im Leben ... da fällt mir überhaupt nix mehr ein.
„Für sie persönlich bedeute Lebensqualität, dass sie und ihre Familie gesund seien, sie Freunde und Familienangehörige habe und ihr die Arbeit Spaß mache. Außerdem sei wichtig, 'daß wir nicht vergessen dass wir Teil einer Geschichte sind', und auch an jene gedacht werde die in Zukunft lebten.“
Hm.
Und Gabriel, der Doof?
„Gabriel sagte auf die Frage, was für ihn persönlich am wichtigsten sei: 'Ich gebe zu, daß für mich das Allerwichtigste meine 2 Töchter sind.' Es sei aber auch wichtig, 'daß man irgendwie anständig durchs Leben kommt'.“
Irgendwie!
Der Artikel war überschrieben mit „Merkel will mit Bürgerdialog gegen Politikverdrossenheit ankämpfen“.
Meine Damen und Herren! Es gibt irgendwie Momente im Leben ... da fällt mir überhaupt nix mehr ein.