Das Tagebuch

26.6.17
GiPs – ganz intelligente Personen
heute: Martin Semmelrogge
„Die Muckibude ist mein Mekka.“
25.6.17
Für einen friedlichen G-20-Gipfel, Teil 2
Dpa teilt mit:
„Die Bundesregierung hat der türkischen Regierung in Akara deutlich gemacht, dass man beim Gipfel in Hamburg Übergriffe von Sicher­heitskräften des Präsidenten Erdogan wie jüngst in Washington nicht akzeptiert. Die türkische Botschaft hatte dem Auswärtigen Amt eine Liste mit rund 50 Begleitpersonen Erdogans übermittelt, darunter Sicherheitskräfte, gegen die in den USA wegen jener Gewaltszenen Haftbefehle bestehen.“
Das hat jetzt aber nun wirklich – und ich wiederhole mich nur gerne – wirklich nichts mit dem Islam zu tun.
Oder?
23.6.17
Entwarnung!
Von der Leyen niemals Kanzlerin!
Fürchtet euch nicht!
„Von der Leyen vor Karriere-Knick -
Vertrauen irreparabel gestört“
Keiner braucht mehr Angst vor einer Bundeskanzlerin von der Leyen zu haben! Die BILD-Zeitung hat heute mit ihrer rückstandslosen Verschrottung begonnen!
22.6.17
Liberal, liberaler, liberallala
Chrissy Lindner, der 3-Tage-bärtige One-Man-Show-Gigant vonne FDP und GröKnallfaZ, größte Knallfrosch aller Zeiten, mit offenem Hemd zur Weltpresse:
„Sollte die FDP nach der Bundestagswahl in die Regierung einzie­hen, soll die Basis über den Koalitionsvertrag abstimmen.“
Ooooh, la la, wie generös, modern-art und funky, der feine Herr!
Als ob auch nur ein einziger aus seinem abgeschmackten Basisvolk eine winzige Spur weniger opportunistisch wär wie ihr GröKnallfaZ!
Und mit so was müssen wir uns demnächst wieder rumschlagen!
21.6.17
Für einen friedlichen G-20-Gipfel, Teil 1
Angela Merkel gibt wieder etwas von sich, was sich auch von selbst versteht:
„Ich finde es gut, dass es Kritiker gibt. Aber es versteht sich von selbst, dass solche Kritik friedlich sein muss.“
Ja, find ich auch. Und zwar genauso friedlich, wie die Praxis, mit der die G-20 den Rest der Welt behandelt.
Na, det jibt aba 'ne Holzerei!
20.6.17
Nachtrag zum Eintrag vom 13. Juni
Friedrich Küppersbusch in seiner taz-Kolumne:
„Der Film schafft es binnen der ersten 16 Minuten – länger habe
ich es nicht geschafft, sorry – Judenhass und Kritik an der Politik Israels nebensatzweise suggestiv zu einer hässlichen Pampe zu vermischen. In Summe wirkt das Werk so tütendoof wie sein Gegenstand.“
16 Minuten von insgesamt 90 hast du dir, oh, du großer Medien­kritiker, also angetan! Donnerwetter!
Is' aber trotzdem in Summe 'ne ganze Menge! Für 'nen linken Antisemiten.
Nur, was ich nicht recht verstehe, ist dieses „sorry“. Bei wem entschuldigst du dich da denn?
Darf ich raten, Knalltüte?
19.6.17
Lügenpresse? Lügenpresse!
Anlässlich des wohl gottgewollten Abgangs unseres alten Kandes­bunzlers Helmut Kohl hat dessen Leib- und Saumagen-Zeitung BILD sich eine 4-teilige Wixgriffel-Serie zusammenschmozettet mit dem Titel „Mythos Kohl“.
Man ist ja nun vom Hause Springer so einiges in puncto Lug & Trug gewöhnt, aber diesmal stimmt wenigstens die Überschrift. Der Fremdwörter-Duden umschreibt den Begriff Mythos nämlich wie folgt:
„Mythos: 1. überlieferte Dichtung, Sage, Erzählung aus der Vorzeit eines Volkes. 2. Person, Sache Begebenheit, die (aus meist ver­schwommenen, irrationalen Vorstellungen heraus) glorifiziert wird, legendären Charakter hat. 3. falsche Vorstellung, Ammenmärchen.“
18.6.17
Martin Schulz, der Unersättliche
„Ich bin für die Ehe mit allen.“
(Anmerk.:
Weil bereits 2 Tage nach der Bundestagswahl im September 2017 niemand mehr wird wissen können, wer denn nun schon wieder dieser ominöse Martin Schulz gewesen ist, hier die nötigen Infos für alle, die irgendwann später vielleicht mal zufällig auf diesen ver­gessenen Tagebuch-Eintrag stoßen sollten:
Martin Schulz, in jungen Jahren 'ne Zeitlang Bürgermeister von äh Aachen, glaub ich, dann irgendwas in Brüssel und ab Ende 2016 erste Wahl als Kanzlerkandidus der SPD, na ja, weil aber auch an­sonsten keiner den Job machen wollte. Schwebte anfangs – zwei, drei Wochen lang wie 'n Honigkuchenpferd mit einer Überdosis Glücks-Globoli intus im Wolkenkuckucksheim Nr. 7 als sozialdemo­kraticher Ersatz-Heiland durch vollkommen irreale Siegerwelten, angetrieben von einer hyperventilierten, 100 prozentig durchge­knallten Parteibasis (Stichwort: „Martin, ich will ein Kind von dir!“).
Martin Schulz, ein Mensch, der in einem früheren Leben wahr­scheinlich ein ganz erfolgreicher Vorarbeiter einer Büroklammer­fabrik mit 2 Angestellten war, aber seit seiner Wiedergeburt als rastloser Korinthenkacker in heutiger Zeit nun mal natürlich null Chance hatte gegen eine Angela Merkel, unsere weise Führerin durch die Galaxis und gebürtige Perle aus der Uckermark.)