In Bälde kann die Impferei losgehen! Millionen und Abermillionen Impfdosen stehen piecksbereit – für die, die se bezahlen können. Der mittellose Rest der Weltbevölkering darf wie immer, aber das sind se ja gewohnt, leider, leider Gottes in die Röhre gucken.
Und dabei sieht das ganze sogar nach einer klassischen win-win-story aus: Schätze, dass wir, die sog. Zivilisierten, jetzt also nicht nur 'n prima billigen Impfstoff besitzen, sondern damit obendrein noch 'n neues probates Mittelchen in der Hand haben, uns ohne viel Aufwand einen nicht geringen Teil künftiger Flüchtlingsmassen vom Hals halten zu können: einfach verrecken lassen und diesmal in aller Seelenruhe in einem christlichen Meer aus europäischen Krokodilstränen.
P.s.:
Das hab ich mir nicht grade als üble Nachrede auf Europa ausgedacht; das steht genau so auch in unserem Kölner Kirchenanzeiger – nur mit andern Wörtern.
Das Tagebuch
3.12.20
Lesen, was andere nicht wissen wollen
Wo wa grad schon dabei sind und sowieso zur Zeit nix los is -
'n bisschen Happi-happi für die grauen Zellen und gegen die unaufhaltsamen Kräfte der Verblödung:
„Der Tod Gottes und die Krise der Kultur“
von Terry Eagleton,
„Das Ende der Illusionen – Politik, Ökonomie und Kultur in der Spätmoderne“
von Andreas Reckwitz,
„Paris unterm Hakenkreuz – Alltag im Ausnahmezustand“
von Kersten Knipp
„Der eingebildete Rassismus“
von Pascal Bruckner
„Unterwerfung“
von Michel Houellebecq,
„Der ewige Faschismus“
von Umberto Eco,
„Das verfallene Haus des Islam - Die religiösen Ursachen von Unfreiheit, Stagnation und Gewalt“
von Ruud Koopmans
und immer wieder gut und nützlich
„Die Pest“
von Albert Camus
und
„Die Ducks – Psychogramm einer Sippe“
von Grobian Gans
Ich denke, das reicht für untern Tannenbaum.
Und nicht vergessen:
Zwischendurch immer mal wieder kurz nach draussen
wg frische Luft.
(Damit man am Ende nicht so aussieht wie ... wie, ähm, sagenwamal ... äh Houellebecq. Is vielleicht aber auch völlig piepegal und jedem sein eigenes Bier. Schon Camus hatte festgestellt:
„Ab 40 ist man für sein Gesicht selbst verantwortlich.“)
'n bisschen Happi-happi für die grauen Zellen und gegen die unaufhaltsamen Kräfte der Verblödung:
„Der Tod Gottes und die Krise der Kultur“
von Terry Eagleton,
„Das Ende der Illusionen – Politik, Ökonomie und Kultur in der Spätmoderne“
von Andreas Reckwitz,
„Paris unterm Hakenkreuz – Alltag im Ausnahmezustand“
von Kersten Knipp
„Der eingebildete Rassismus“
von Pascal Bruckner
„Unterwerfung“
von Michel Houellebecq,
„Der ewige Faschismus“
von Umberto Eco,
„Das verfallene Haus des Islam - Die religiösen Ursachen von Unfreiheit, Stagnation und Gewalt“
von Ruud Koopmans
und immer wieder gut und nützlich
„Die Pest“
von Albert Camus
und
„Die Ducks – Psychogramm einer Sippe“
von Grobian Gans
Ich denke, das reicht für untern Tannenbaum.
Und nicht vergessen:
Zwischendurch immer mal wieder kurz nach draussen
wg frische Luft.
(Damit man am Ende nicht so aussieht wie ... wie, ähm, sagenwamal ... äh Houellebecq. Is vielleicht aber auch völlig piepegal und jedem sein eigenes Bier. Schon Camus hatte festgestellt:
„Ab 40 ist man für sein Gesicht selbst verantwortlich.“)
2.12.20
Otti, die Scherzkanone Gottes
Ottfried Fischer, der Pater Braun des deutschen Kabarettismus, schreibt neuerdings röm.-katholische Kolumnen für das ‚Passauer Bistumsblatt‘ und den ‚Altöttinger Liebfrauenboten‘, was niemanden, der den Witzbold halbwegs kennt, verwundern wird.
„Das macht einen Heidenspaß“, witzelt der Otto, und so muss auch kein Kirchenknecht seine ‚Heidenspäße‘ irgendwie für voll, halbvoll oder sonst was nehmen. Hauptsache ‚Heidenspaß‘ - ich lach mich scheckig. Und wie nannte der Otti seine erste Kolumne? „Spötterdämmerung“ - na bitte.
Und was lernen wir daraus? Nix, denn wir wussten‘s vorher schon: Einmal Pfaffe, immer Pfaffe.
***
Übrigens, da fällt mir grade ein, watt n Zufall, das neue ‚Kursbuch' ist raus. Nr. 204. Titel: „Essen fassen“.
***
Ach, falls irgendjemand die Zusatzmeldung für etwas despektierlich hält ... mein Religionslehrer damals pflegte immer zu sagen:
"Ceterum censeo, wir sind auf Erden, um dick und fett zu werden."
„Das macht einen Heidenspaß“, witzelt der Otto, und so muss auch kein Kirchenknecht seine ‚Heidenspäße‘ irgendwie für voll, halbvoll oder sonst was nehmen. Hauptsache ‚Heidenspaß‘ - ich lach mich scheckig. Und wie nannte der Otti seine erste Kolumne? „Spötterdämmerung“ - na bitte.
Und was lernen wir daraus? Nix, denn wir wussten‘s vorher schon: Einmal Pfaffe, immer Pfaffe.
***
Übrigens, da fällt mir grade ein, watt n Zufall, das neue ‚Kursbuch' ist raus. Nr. 204. Titel: „Essen fassen“.
***
Ach, falls irgendjemand die Zusatzmeldung für etwas despektierlich hält ... mein Religionslehrer damals pflegte immer zu sagen:
"Ceterum censeo, wir sind auf Erden, um dick und fett zu werden."
1.12.20
Over the rainbow
Sooo, Herrschaften! Das verheißene Land von Obama hab ich durch. Und wenn ein Buch unter den Weihnachtsbaum gehört, dann is es das!
Und falls jemand noch ne Entscheidungshilfe braucht … biddeschön: Ich weiß nicht mehr auf welcher Seite die Anekdote stand, jedenfalls ging sie meiner Erinnerung nach ungefähr so.
Sasha, Obamas jüngste Tochter, hatte im Kindergarten mitgekriegt, dass in Asien über kurz oder lang ihr Lieblingstier, der Tiger, höchst wahrscheinlich aussterben wird. Als Obama dann einige Tage später mit seiner Präsidentenmaschine zu diversen asiatischen Länder aufbrach, hatte die Kleene zu ihm gesagt:
„Daddy, wenn du da bist, musst du die Tiger retten!“
Und als er nach einigen Tagen spät abends wieder zurück im Weißen Haus eintraf, meinte seine Frau Michelle, seine Tochter wolle unbedingt wissen, ob er denn auch an die Tiger gedacht hätte, die er doch retten sollte. Da antwortete er:
„Nun, ich glaube, ich habe mein Möglichstes getan.“
Und falls jemand noch ne Entscheidungshilfe braucht … biddeschön: Ich weiß nicht mehr auf welcher Seite die Anekdote stand, jedenfalls ging sie meiner Erinnerung nach ungefähr so.
Sasha, Obamas jüngste Tochter, hatte im Kindergarten mitgekriegt, dass in Asien über kurz oder lang ihr Lieblingstier, der Tiger, höchst wahrscheinlich aussterben wird. Als Obama dann einige Tage später mit seiner Präsidentenmaschine zu diversen asiatischen Länder aufbrach, hatte die Kleene zu ihm gesagt:
„Daddy, wenn du da bist, musst du die Tiger retten!“
Und als er nach einigen Tagen spät abends wieder zurück im Weißen Haus eintraf, meinte seine Frau Michelle, seine Tochter wolle unbedingt wissen, ob er denn auch an die Tiger gedacht hätte, die er doch retten sollte. Da antwortete er:
„Nun, ich glaube, ich habe mein Möglichstes getan.“
30.11.20
Bundesparteitag der Arschlöcher für Deutschland
Großartig! Herrlich! Wunderbar! Einfach vorbildlich, wie sich das Pack im Ex-AKW Freizeitpark „Wunderland“ zu Kalkar ganz alleine selbstatomisiert und zerlegt hat. Besser und nachhaltiger hätte das ein Schneller Brüter in Betrieb auch nicht geschafft.
***
Eigentlich sollte hier das Wörtchen ‚Trump‘ gar nicht mehr auftauchen. Aber es muss sein:
„Trump verliert nach Neuauszählung in Wisconsin noch höher,“ schreibt der ‚Spiegel‘.
***
Und last but not least:
„Verfassungsschutz lässt "Querdenker" vorerst in Ruhe“ (ntv)
Ja nee, is klar. Warum sollte der auch seine eigenen Leute beobachten?
***
Eigentlich sollte hier das Wörtchen ‚Trump‘ gar nicht mehr auftauchen. Aber es muss sein:
„Trump verliert nach Neuauszählung in Wisconsin noch höher,“ schreibt der ‚Spiegel‘.
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Und last but not least:
„Verfassungsschutz lässt "Querdenker" vorerst in Ruhe“ (ntv)
Ja nee, is klar. Warum sollte der auch seine eigenen Leute beobachten?
29.11.20
Heimatkunde -heute: Brandenburg
Und es sprach Jörg 'the Brain' Müller, Chef des Brandenburger Verfassungsschutzes:
„Wer Rechtsextremisten an sich bindet, der bindet sich selbst an den Rechtsextremismus.“
Äh, wie meinen?
„Wer Rechtsextremisten an sich bindet, der bindet sich selbst an den Rechtsextremismus.“
Äh, wie meinen?
28.11.20
Man kann ja nicht immer nur lesen -die Plattentipps des Monats
„Xoxo“ von The Jayhawks
und
„Return to Greendale“ von Neil Young & Crazy Horse
und
„Return to Greendale“ von Neil Young & Crazy Horse
27.11.20
Und noch was
Und es wird ein ewiges Rätsel bleiben, wie nach 8 Jahren Obama ein solch unwahrscheinlich impertinentes Arschgesicht wie Trump … aber wem sag ich das.
26.11.20
Das Licht am Ende des Tunnels
… ist in diesem Fall mal nicht der entgegenkommende Zug, sondern:
„Ein verheißenes Land“ von Barack Obama.
Bin zwar erst auf Seite 599, erlaube mir aber jetzt schon ein abschliessendes Urteil, + reichen würde dafür auch ein einziges Wort: Pflichtlektüre!
Für jeden mit einem auch nur winzigen Hauch Rassismus und Antiamerikanismus.
Und doch einen Satz kann ich mir nicht verkneifen: Ich wüsste keinen deutschen Politiker in Gegenwart und Vergangenheit, der diesem Mann das Wasser reichen könnte.
Ein superber Schinken.
„Ein verheißenes Land“ von Barack Obama.
Bin zwar erst auf Seite 599, erlaube mir aber jetzt schon ein abschliessendes Urteil, + reichen würde dafür auch ein einziges Wort: Pflichtlektüre!
Für jeden mit einem auch nur winzigen Hauch Rassismus und Antiamerikanismus.
Und doch einen Satz kann ich mir nicht verkneifen: Ich wüsste keinen deutschen Politiker in Gegenwart und Vergangenheit, der diesem Mann das Wasser reichen könnte.
Ein superber Schinken.