Das Tagebuch

7.10.12
„Wetten, dass …“
Nach soundsoviel Ewigkeiten mit diesem Thomas Gottschalk jetzt mit diesem Markus Lanz.
Egal.
Aber jetzt mal im Ernst:
Was zum Teufel ist das eigentlich - „Wetten, dass …“
Nun, es ist die größte Fernsehunterhaltungssendung Europas.
Ganz einfach.
6.10.12
Mehr Volksnähe wagen
Ministerpräsident Kurt Beck bei einem Interview in der Einkaufszone zu dem kleinen Mann auf der Straße, der ihm dauernd in den Text quatschte:
„Können Sie nicht mal das Maul halten? Einfach einmal das Maul halten?“
Tja, so isser eben, unser Volks-Kurti!
Ganz nah bei de Leut’.
5.10.12
Nur fürs Archiv
Piraten jetzt unter 5 Prozent!
(Blupp-blupp - weg waren se.)
4.10.12
Über Sekrete und Produkte
Alexander Dobrindt ist Generalsekret der CSU und somit in erster Linie ein Hundehaufen mit Brille, hat aber auch seine ungewöhnlich lichten Momente:
„Der SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück ist ein Produkt der Finanzindustrie.“
Die Frage ist nur, was ist dann Alexander Dobrindt?
Oder hatte ich die schon beantwortet?
3.10.12
Prozess gegen die undichte Stelle im Vatikan eröffnet
Der angeklagte Kammerdiener Paolo Gabriele hat vor dem vatika-
nischen Gericht bezeugt, er „liebe den Heiligen Vater wie seinen eigenen Sohn.“ Da war für alle Beteiligten bereits klar, dass Paolo nicht mehr alle Tassen im Tabernakel hat. Der aber erklärte dann weiter, er hätte „im Auftrag des Heiligen Geistes gehandelt.“
Und so kam es, wie es kommen mußte:
Jetzt steht Aussage gegen Aussage.
(Das Gericht hat sich erstmal vertagt.)
1.10.12
Achtung, Achtung!
Dpa meldet:
„Steinbrück will die Banken zerschlagen“
Jetzt geht’s aber wirklich lo-hoos.
30.9.12
Dpa meldet:
„Günter Grass hat …“
Och nee, nich der schon wieder!
29.9.12
Aus Tausendundeiner Nacht
Es geschah am helllichten Tage.
Da begab es sich, dass ein 12jähriges Mädchen muselmanischen Ursprungs dem Verwaltungsgericht zu Kassel erschien, um wider den interkonfessionellen Schwimmunterricht das Wort zu erheben. Und also sprach das gute Ding:
„Mein Glaube verbietet es mir, mich vor Jungen oder Männern in Badekleidung zu zeigen. Außerdem darf und will ich meine männ-
lichen Klassenkameraden nicht halbnackt sehen. Ich würde gerne schwimmen, aber nur, wenn es Schwimmunterricht nur für Mädchen gibt, die sich richtig bekleiden und nicht bloß einen Bikini tragen.“
Und sie fügte noch hinzu:
„Ich nehme meine Religion ernst.“
Siehste, Mädel!
Und genau das ist das Problem.