Das Tagebuch

27.12.25
Zwei, drei abgebrochene Gedanken zum Ende von Politik und Moral
Nehmen wir als Prototypen mal den Alex, den Alexander Dobrindt, das "z.Z. meist gebrauchte Handwerkszeug des Teufels".
Die eine Frage lautet, wie komm ich dazu oder besser, was erlaube ich mir, hier einen unbescholtenen, bisher kaum kriminell oder sonst wie auffällig in Erscheinung getretenen Bundesinnenminister als Werk­zeug des Teufels zu charakterisieren? Geht’s Ihnen noch gut?!
Nun, das ist eigentlich relativ einfach. Der Alex („Hier kommt Alex!“) wurde nicht als tumber Erfüllungsgehilfe von irgendwem, als Unterschriftenautomat oder Müllschlucker geboren, sondern von seinem speziell bayerisch-katholischen Umfeld („Fa­milie, Keimzelle“ und so) zu einem gemacht. Nach kurzer Zeit („Probezeit“) hat er sich an diese Umstände und das, was von ihm verlangt wurde, so gewöhnt, dass er auf die Frage „Würden Sie wie Ihr Vorgänger auch heute noch Züge nach Auschwitz fahren?“ auf der Stelle wie aus ner Parabellum geballert mit „Selbstverständlich! Herr Oberortsgruppen­rottenführer!!“ und Händen an der Hosennaht antwortet.
Was hat sich geändert?
MMMh, hat sich was geändert?
... während bei der zweiten Frage, was denn die Politik überhaupt mit Moral zu schaffen hätte? die Antwort schon in der Fragestellung steckte.
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