Das Tagebuch

30.11.25
Die neue Parteijugend der AfD
Am Wochenende konstituierte sich die „neue“ Parteijugend der AfD unter dem geistig noch recht bescheidenen Label
„Generation Deutschland“.
Zur Gründung der Jugendorganisation trafen sich im hessischen Gießen an die 500 Rechtsextremismusexperten der AfD, doch von „neu“ konnte eigentlich kaum die Rede sein. Im Wesentlichen waren es dieselben Figuren, die­selben Fahnen und dieselben Frisuren, dieselben speckigen Stiernacken und dieselben pomadigen Seiten­scheitel, kurz: dieselben Fressen und Dumpfbacken, die man schon in der Vorgängertruppe hatte bewundern dürfen..
Draußen vor der Tür protestierten um die 25.000 friedliche Gegen­demonstranten gegen die Veranstaltung, die von 5000 Polizisten mit Schlagstöcken, Pfefferspray und Wasserwerfern vor der Demokratie geschützt werden musste, damit der Versammlungsort nicht gestürmt wurde.
Auch Bundeskanzler Friedrich Merz und sein Dobrindt sparten nicht mit Kritik, aber nicht an dem, was die junge braune Garde in der Halle des Volkes so von sich gab, sondern an dem, wie sie meinten, „undemokratischen Verhalten der Demonstranten, mit dem sie sich gegen das Recht auf Versammlungsfreiheit wendeten.“ Dobrindt sprach von „Chaoten“.
Fazit:
Mit diesem notorisch gutfrisierten Nachwuchs, mit dieser hochintelli­genten Speerspitze unserer Rechtsextremismusexperten wird dies Deutschland noch ordentlich viel Spaß kriegen.
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